Ecuador und die Galápagos-Inseln in Bildern – Fotoreise

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Ecuador - heute denken die meisten bei Ecuador spontan an die Galápagos-Inseln, doch das Land hat weit mehr zu bieten: Unweit der kolonialen Hauptstadt Quito erheben sich einige der höchsten aktiven Vulkane der Welt und in den Anden versammeln sich Indígenas auf farbenprächtigen Märkten. Zudem weist der Andenstaat eine immense Vielfalt an Bevölkerungsgruppen auf, bestehend aus verschiedensten indianischen Gruppierungen des Hochlandes sowie des Amazonasgebietes, Mestizen, Afroamerikanern und “Weißen”. Ecuador gilt darüber hinaus als das artenreichste Land der Erde, weil im Verhältnis zur Landesgröße überdurchschnittlich viele Arten existieren, darunter über 1600 Vogelarten. Also mehr als ein Grund für eine spezielle Fotoreise.

Ihr Lotse zur Reise
» Naturschutzgebiete Mindo-Nambillo, Paz de Las Aves, Bellavista
» Markt vo
n Otavalo, Laguna Cuicocha, Cotopaxi National Park
» Inselhopping Galápagos-Inseln u.a. mit Santa Cruz und Isabela
» Strandverlängerung auf Isabela möglich
» Teilnehmerzahl min. 5 - max. 12 Personen

17 Tage
ab/bis FRA
ab € 5.190,00 p.P.

Reiseverlauf

» Quito, Mindo, Otavalo, Cotopaxi und Galapagos-Inseln

1. Tag - Quito: Ankunft am internationalen Flughafen von Quito. Am Flughafen werden Sie von Ihrer lokalen, deutschsprachigen Reiseleitung empfangen und anschließend zum Hotel gefahren. Quito – die reizvolle und schöne Stadt ist umgeben von schneebedeckten Vulkanen. Sie ist bekannt für ihre kolonialen Kirchen, Klöster, Gemälde, Skulpturen und Schnitzereien, sowie eine einzigartige Mischung aus spanischer, flämischer und maurischer Architektur. Darum wurde die Altstadt bereits 1978 von der UNESCO als „Kulturerbe der Menschheit“ deklariert. Insgesamt bietet die Stadt 86 Kirchen und Klöster aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Wegen ihrer vielen Kirchen und Klöster erhielt Quito den Spitznamen ‘Kloster von Amerika’. Die attraktive Stadt liegt nur 22km entfernt von der „Mitte der Welt“, der Äquatorlinie. Übernachtung im Hotel Alameda Mercure 4* (Standardzimmer)

2. Tag - Quito - Halbtägige Stadtbesichtigung: Die heutige Stadtbesichtigung Quitos bringt Ihnen die ca. 2.850m über dem Meeresspiegel gelegene Stadt, die über eine Vielfalt an religiösen und kulturellen Sehenswürdigkeiten verfügt, ein gutes Stück näher. Während Ihres Aufenthaltes in der Altstadt können Sie immer noch die koloniale Vergangenheit Ecuadors spüren. Ihr deutschsprachiger Reiseleiter wird mit Ihnen während eines Spazierganges in die Geschichte Quitos eintauchen. Der Hauptplatz der Stadt, der Platz der Unabhängigkeit mit den Palästen des Präsidenten und des Erzbischofs sowie der Kathedrale, bilden einen Teil des Rundganges. Besichtigen Sie die Kirche La Compañia, die über die eine kunstvolle Fassade sowie einen reich verzierten Innenraum verfügt. Anschliessend lernen Sie die Kirche San Francisco kennen. Abhängig von der noch verfügbaren Zeit werden Sie zu einem Aussichtspunkt gebracht, von wo Sie den Ausblick über die Stadt geniessen können.
** Anmerkung: An Sonntagen sind die Besichtigungen der Kirchen unter Umständen eingeschränkt durch Gottesdienste.
Am Nachmittag besuchen Sie eine Buchdruckerei die sich auf Fotobücher spezialisiert hat. Hier haben Sie auch die Möglichkeit bei einem ersten theoretischen Diskurs die Unterschiede zwischen dem Aufnehmen von Fotos in Ecuador oder irgendwo anders auf der Welt kennen zu lernen. Übernachtung Hotel Alameda Mercure 4* (Standardzimmer) (F)

3. Tag - Quito - Mindo: Etwa 2h westlich von Quito, hinter dem Bergzug des Vulkans Pichincha, liegt in einem großen subtropischen Talkessel die Ortschaft Mindo auf 1.250m Höhe. Die Mindeños selbst behaupten aus beiden Regionen, der Sierra und Costa, das jeweils beste zu besitzen: die Wärme der Tropen und die Nähe zur Hauptstadt im Hochland. Der Reisende spürt sofort den Wechsel der Vegetation und des Klimas, wenn er von Quito aus über Serpentinenstraßen stetig nach unten bis nach Mindo gelangt. Die vorherrschenden Jahrestemperaturen liegen hier zwischen 18 und 24 Grad, und die Niederschlagshäufigkeit ist wie überall in den Andenausläufern zum Tiefland hin sehr hoch.
Mindo und seine Umgebung bieten unberührte Nebelwälder, einen außergewöhnlichen Reichtum an etwa 500 verschiedenen Vogelarten und natürliche Badestellen in seinen Flüssen. Das Naturschutzgebiet Bosque Protector Mindo-Nambillo beherbergt Tukane, Papageie, Bergfasane, Reiher, Habichte, Eulen, Wildenten, Eisvögel, Kolibris, Stachelschweine, Affen, Brillenbären und Raubkatzen, um nur einige zu nennen.

Auch bezaubernde Orchideen und viele verschiedene Heilpflanzen sind hier vorzufinden. Das ganz auf Ökotourismus eingestellte idyllische Dorf Mindo verfügt über ein paar einfache Pensionen und Restaurants, wobei von großen Touristenströmen noch nichts zu merken ist. Ein Ausflug zu der Cascada (Wasserfall) und die Besichtigung der Schmetterlingsfarm sind sehr lohnenswert. Übernachtung in der Hosteria Sachatamia 3* (Standardzimmer) (F)

4. Tag - Mindo: Früh am Morgen beginnt Ihr Tag mit einem Ausflug in das Refugio Paz de Las Aves. Dieses Refugio ist ein Privatbesitz von 120 Hektar, davon bestehen 70 Hektar aus Wald, der durch die Paz Familie geschützt wird. Die Paz Brüder, Angel und Rodrigo sind die lokalen Naturführer auf Ihrem Land und können mit Abstand am besten die Plätze der besonderen Vögel aufspüren, die auf Ihrem Land Schutz finden. Viele der Vögel vom Refugio sind auch in dem kleinen Örtchen von Mindo zu finden, aber das Refugio der Paz Familie ist bei Vogelbeobachtern sehr berühmt, da es einer der wenigen Plätze der Welt ist, an dem man mindestens vier Arten der Ameisenpittas beobachten kann. Werden Sie Zeuge davon wie die Brüder Paz, auf ihre ganz eigene Art und Weise, die Pittas mit Nahrung und sanften Rufen aus ihrem Versteck locken.
* Anmerkung: Das Refugio Paz kann man nur sehr kurzfristig zurückbestätigen. Falls es keine Verfügbarkeit hat suchen wir nach Alternativen.
Danach fahren wir weiter in das Bellavista Reservat. Bellavista ist ein privates Reservat von 700 Hektar an der Spitze des berühmten Tandayapa-Tal in der Nähe von Mindo. Übernachtung in der Hosteria Sachatamia 3* (Standardzimmer) (F)

5. Tag - Mindo – Otavalo:
Schon am frühen Morgen, noch vor Sonnenaufgang, erkunden Sie mit Ihrem Reiseleiter die Umgebung. Sie können viele Fotos von verschiedenen Vögeln und Amphibien machen. Auf Ihrem Weg werden Sie das El Pahuma Orchideen Reservat besuchen. Mit mehr als 220 Orchiedeenarten, neun davon sind endemisch und mehrere bis zu 80m hohen Wasserfällen bietet das Reservat Lebensraum für Kolibris, den berühmten Andenklippenvogel und den Bergtukan. Geniessen Sie einen Spaziergang in der märchenhaften Kulisse des Nebelwaldes mit seinen Bromelien und Riesenfarnen.
Danach geht Ihre Reise weiter nach Otavalo. Genießen Sie die Fahrt und die Wechselhafte Flora und Fauna. Es werden Zwischenstopps zum Fotos machen eingelegt. Übernachtung in der Hacienda Cusin 3* (Standardzimmer) (F)


6. Tag - Otavalo: Ihr heutiges Ausflugsziel ist der mittlerweile weltberühmte Kunsthandwerksmarkt von Otavalo. Sie besuchen den Plaza de los Ponchos, den zentralen Punkt des kunterbunten Verkaufsgeschehens. Die in typischen Trachten gekleideten, traditionsbewussten Otavalo-Indianer gelten als wohlhabend und angesehen. Althergebrachte Webkunst und ihr Sinn für Geschäfte lassen die Otavaleños heute eine ganz besondere Stellung nicht nur innerhalb Ecuadors einnehmen. Zu ersteigern sind handgewebte Teppiche, Wandbehänge mit verschiedensten Motiven, Strickpullover, bunte Gürtel, Hängematten und Berge von Woll-, und Stofferzeugnissen. Der relative Wohlstand führte aber keineswegs zu einer Vernachlässigung eigenster indianischer Identität. Quichua ist nach wie vor die Muttersprache unter den Einheimischen.

Genießen Sie das bunte Treiben des farbenprächtigen Marktes und nehmen Sie das ein oder andere Souvenir mit nach Hause. Der heutige Tag gibt Ihnen die Möglichkeit, sehr viele Fotos der Gemeinschaften zu machen. Die indigenen Menschen sind offen gegenüber Fotografen und erwarten kein Trinkgeld für geschossene Fotos von Ihnen. Genießen Sie die farbenfrohen Menschen und den Markt.
Nach Ihrem Besuch auf dem Indianermarkt geht es weiter zum Kratersee Laguna Cuicocha („Meerschweinchensee“). Aus der Mitte des 3.000m hoch gelegenen und über 200m tiefen Sees erheben sich zwei kleine Inseln vulkanischen Ursprungs, die mit einer Art Schilf bewachsen sind. Falls das Wetter den Besuch der Lagune nicht zurlässt besuchen wir eine Weberfamilie in Peguche. Übernachtung in der Hacienda Cusin 3* (Standardzimmer) (F)

7. Tag - Otavalo – Cotopaxi:
Auf dem Weg nach Cotopaxi besuchen Sie die Hacienda La Compañía de Jesus, die vor 300 Jahren zum Jesuitenorden gehörte. Hier werden Sie zunächst auf der zur Hacienda gehörenden Rosenplantage den Anbau und die Ernte dieses wichtigen Exportguts Ecuadors besichtigen. Im Anschluss geht es zum Haupthaus der Hacienda, einem neoklassizistischem Haus, das eine wunderschöne Rosenausstellung zeigt. Danach geht es weiter zum Cotopaxi National Park. Ihre Hacienda liegt direkt dem Berg gegenüber und man hat von der Terasse der Hacienda unglaublich schöne Fotomotive. Übernachtung in der Hacienda Los Mortiños 3* (Standardzimmer) (F)

8. Tag - Cotopaxi:
Heute werden Sie einen der schönsten Orte des Hochlands von Ecuador besuchen: Quilotoa, die Lagune in einem Krater. Der Name kommt von dem Wort "Quiru" und "Toa", beide Quechua und bedeutet "Zahn" und "Königin", nach der besonderen Form der Lagune. Quilotoa liegt auf einer Höhe von 3900m. Das Herabsteigen zur Lagune dauert ca. 40min. Die meiste Zeit über ist die Farbe des Wassers grün. Das Wasser enthält viele Mineralstoffe und ist nicht für den Verzehr geeignet. Genießen Sie die schöne Landschaft rund um der Lagune, darunter eine große Vielfalt von Pflanzen und verschiedene Tierarten, und erhalten Sie einen Einblick in den Lebensstil der Bewohner. Übernachtung in der Hacienda Los Mortiños 3* (Standardzimmer) (F)

9. Tag - Cotopaxi - Quito
Heute besichtigen Sie Nationalpark Cotopaxi. Das seit 1975 geschützte Hochlandgebiet gehört mit seinen 33.000ha Fläche sicherlich zu den attraktivsten Naturschutzgebieten des Landes. Bei einem Spaziergang nahe des flachen Sees Laguna del Limpiopungo, in einer Höhe von fast 4.000m, lernen Sie die typische Vegetation des so genannten “Páramos” kennen, mit einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde im Blickpunkt, dem bilderbuchmäßig geformten und schneebedeckten Cotopaxi (5.897m).
Anschliessend Transfer nach Quito. Zurück in der Hauptstadt unternehmen Sie, sofern es das Wetter erlaubt, eine Fahrt mit Südamerikas höchster Seilbahn und lernen Quito aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Einmal oben angekommen haben Sie die Möglichkeit ein wenig zu wandern oder sich in einem der schönen Cafés aufzuwärmen. Die Seilbahn wurde an die Berghänge des Vulkans Pichincha gebaut und führt von 2.950m auf 4.050m Höhe. Verpassen Sie die sagenhafte Aussicht nicht! Warme Kleidung wird empfohlen. Übernachtung im Hotel Alameda Mercure 4* (Standardzimmer) (F)


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10. Tag - Quito 
- Galápagos-Inseln: Heute werden Sie zum Flughafen von Quito gebracht, um Ihren Flug nach Galapagos anzutreten. Galapagos – Die verzauberten Inseln – zweifellos sind sie das Highlight einer jeden Ecuadorreise und auch Sie sollten sich auf gar keinen Fall einen Besuch entgehen lassen! Dieses einzigartige lebendige Museum der Evolutionsgeschichte verhalf und verhilft immer noch zum besseren Verständnis vom Leben auf der Erde. Lernen Sie die exotischen Arten kennen, die nur auf diesem Archipel einheimisch sind. Tiere, ohne Angst vor Menschen, die so andersartig sind, dass man sich über ihre Existenz auf diesem Planeten nur wundern kann. Die bekanntesten unter ihnen sind die Riesenschildkröten, denen die Galapagosinseln ihren Namen verdanken. Auf jeden Fall erwähnenswert ist aber auch die Vielfalt der Vögel und der Meeressäugetiere, wie zum Beispiel Delphine, Wale, Seelöwen, auch die Leguane dürfen hier nicht vergessen werden. Zur einheimischen Flora gehören vor allem Mangroven und Kakteen – nur um hier einige zu nennen.
Der Flug nach Galápagos geht bis Baltra. Von dort werden Sie mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen. Santa Cruz mit seinem Hafen Puerto Ayora ist die Insel mit den meisten Einwohnern des Archipels. Hier befindet sich die Nationalparkverwaltung und die Forschungsstation, benannt nach Charles Darwin. Mit einer Fläche von 986 km ist sie die zweitgrößte Insel des Archipels. Puerto Ayora, der bewohnte Teil dieser in  den 20er Jahren kolonialisierten Insel, ist der wichtigste Hafen Galápagos.
Auf der Fahrt durchs Hochland von Santa Cruz werden Sie den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone (Opuntia- und Jasmino - Baumkakteen, über Regenwald (Scalesia - Zone) bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb 600 m erleben. Die grüne Landschaft dieser Gegend ist ein willkommener Kontrast zu den trockenen Flächen der kleineren und tiefer gelegenen Inseln.
Fotostopp bei den Zwillingskratern. Sie sind entlang beider Seiten der Strasse gelegen, entstanden sind sie durch Einstürze der Kraterwände. Es gibt in dieser Gegend viele Krater dieser Art, was darauf hinweist, dass alle Teil des gleichen Vulkansystems sind. Die Vegetation dieser Gegend besteht überwiegend aus Scalesia-Bäumen, die diese Insel zu einer wunderschönen grünen Fläche machen. Sie werden die Lavatunnel besuchen, ein spaßiger und geologisch sehr informativer Besuch. Außerdem können Sie während eines Spaziergangs die berühmte Galápagos-Riesenschildkröte in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
In einer typischen Hacienda essen Sie zu Mittag. Anschließend fahren Sie zu Ihrem Hotel, von wo aus Sie direkt die Charles Darwin Station besuchen. Die Station in Puerto Ayora wurde 1964 gegründet. Nutzen Sie die Gelegenheit sich davon zu überzeugen, wie die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts der Inseln geleitet wird. Vor allem die Dezimierung eingeschleppter Tierarten, wie z. B. der 100.000 Ziegen auf der Insel Isabela, die eine ernsthafte Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts darstellen, hat viel Zeit und Geld in Anspruch genommen. Übernachtung im Hotel Flamingo 3* (Standardzimmer) (F M)

11. Tag - Seymour Nord oder Plazas oder Bartolomé: Nord Seymour ist ein kleines, aus dem Ozean erhobenes Lavaplateau der nördlichen Seymour-Insel, das nur durch eine schmale Meerenge von der südlicher gelegenen Insel Baltra (früher Süd Seymour) getrennt ist. Der 1,5km lange Rundweg führt Sie über die steinige, flache und windige Insel, die vor allem an der Spritzwasserzone von Salzbüschen überzogen und mit Pfützen übersät ist. Besonders aufregend ist Nord Seymour aufgrund der vielen Prachtfregattvögel, deren Männchen während der Balzrituale ihren schillernd roten Kehlsack zu einer beachtlichen Größe aufblasen.


Neben anderen Fregattvogelarten gibt es außerdem noch Kolonien von Blaufußtölpeln und Seelöwen sowie jede Menge roter Klippenkrabben. Bei den zahlreichen schwarzen Meeresechsen handelt es sich um die einzigen ihrer Art auf Galápagos, die im Gegensatz zu Ihren Artverwandten auch an Land und nicht nur unter Wasser Nahrung aufnehmen.
ODER:
Die Insel Plazas ist eine weitere der kleinen und äußerst interessanten Inseln, wo man schon am kleinen Landesteg von der großen Seelöwenkolonie empfangen wird. Dort beginnt der Pfad, eingerahmt von Baumopuntien und Lebensraum des Kaktusfinken und weiterer Vogelarten. Die Insel Plaza ist durch aus dem Ozean heraufströmende Lavamassen entstanden und liegt vor den Steilklippen der großen Nachbarinsel Santa Cruz. Sie hat trotz ihrer geringen Fläche eine erstaunliche Artenvielfalt an Tieren und eine außerordentliche, interessante Pflanzenwelt zu bieten, was sie zu einer bei Besuchern sehr beliebten Insel macht. Charakteristisch für Süd Plaza ist die Sesuvium Mattenflechte, die während der Regenzeit der sonst eher trockenen und kargen Insel einen gelben und grünen Farbton verleiht. In der Trockenzeit hingegen (Ende Juni bis Januar) gibt diese bodenbedeckende Pflanze Süd Plaza ein völlig anderes Gesicht. Sie erstrahlt in leuchtendem rot und die dort vorkommenden gelben Landleguane heben sich besonders schön von dem roten Mattengeflecht ab.
ODER:
Bartolomé, eine kleine Vulkaninsel von nur 1,2 Quadratkilometer, bietet ihren Besuchern eine der spektakulärsten Aussichten auf das Archipel. Das herrliche Panorama vom Bartolomé-Aussichtsfelsen auf die Sullivan Bay mit ihrer charakteristischen Felsnadel Pinackle Rock, und den gegenüberliegenden schwarzen Lavafelsen der Insel Santiago im Hintergrund erinnern an eine nahezu vegetationslose Mondlandschaft.
ODER:
Die Insel Santa Fe beherbergt, nach neuesten geologischen Studien zu Folge, die ältesten Gesteine der Galapagos-Inseln. Die kleine Bucht an der Nordküste bietet eine der malerischsten Landschaften des Archipels. Neben einer großen Seelöwenkolonie können hier die sogenannte „Sandtaler“ beobachtet werden. Die Insel selbst ist sehr trocken und wird daher vorwiegend von großen Opuntiakakteen, Scalesias (zur Familie der Sonnenblumen gehörend) und Palo Santo Bäumen dominiert. Die Galapagos Schlange, die Spottdrosseln und der Galapagos Bussard sind hier ebenso vorzufinden.
ODER:
Cerro Dragon, der Drachenhügel, liegt auf der nördlichen Seite der Insel Santa Cruz und wurde nach den Landleguan-Kolonien benannt, die in der Gegend vorkommen. Viele der Landleguane, die hier nun leben, wurden in der Darwinstation aufgezogen und hier wieder angesiedelt. Nach einer trockenen Landung am Anlegesteg machen Sie einen kurzen Spaziergang, der Sie zu einer Salzwasserlagune hinter dem Strand führt. Dort können Sie Flamingos, Stelzenläufer, Spießenten und andere Vogelarten beobachten. Nach einem Spaziergang auf den Hügel haben Sie einen großartigen Ausblick über die Bucht und zu den Inseln Rabida im Westen und Santa Cruz im Osten.
**Anmerkung: Der Reiseverlauf kann sich auf Grund der Anzahl der Passagiere oder Nationalparksregeln verändern. Die angefahrene Insel wird vom National Park bestimmt. Übernachtung im Hotel Flamingo 3* (Standardzimmer) (F M)


12. Tag - Seymour Nord oder Plazas oder Bartolomé: Heute unternehmen Sie einen weiteren Tagesausflug per Boot zu einer anderen der oben beschriebenen Inseln.
**Anmerkung: Die angefahrene Insel wird vom National Park bestimmt. Tägliche Ausflüge sind garantiert, jedoch nicht welche Inseln besucht werden. Übernachtung im Hotel Flamingo 3* (Standardzimmer) (F M)


13. Tag - Santa Cruz - Isabela: Nach dem Frühstück werden Sie die Charles Darwin Forschungsstation besuchen. Das Forschungszentrum wurde 1964 gegründet, einige Jahre später wurde in Kooperation mit den Nationalparkbehörden auch das wichtigste Projekt, die Aufzucht Station für Riesenschildkröten und Landleguane, eingeweiht. Schon auf dem Weg zur Forschungsstation werden Sie endemische Vogelarten und die bekannten Kaktuswälder der Insel sehen. Beobachten Sie in den Aufzuchtgehegen die jüngsten, teilweise gerade geschlüpften Schildkröten, die hier peu a peu auf ihre spätere Rücksiedelung auf ihre heimischen Inseln vorbereitet werden. Heute machen Sie sich nach dem Frühstück auf den Weg zu dem paradiesischen Strand Tortuga Bay dem längste Sandstrand der Insel. Nach einem ca. einstündigen Spaziergang von Puerto Ayora aus erreichen Sie den von Surfern beliebten Strand „Playa Brava“, weitere 15 Gehminuten am Strand entlang erreichen Sie dann die „Playa Manza“, eine geschützte Bucht, die von einem Felsen vom restlichen Strand abgetrennt wird. An diesem Strand, umgeben von Mangroven, können Sie schwimmend und/oder schnorchelnd die Bucht erkunden und dabei Meeresleguanen, Haien und Meeresschildkröten begegnen.
Nachmittags werden Sie zur Mole gebracht und fahren mit dem öffentlichen Schnellboot zur Insel Isabela. (ca. 2h Fahrtzeit). Nach der Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht und haben anschließend Zeit den Ort Puerto Villamil zu erkunden. Übernachtung im Hotel Casa de Marita 3*(Standardzimmer) (F)


14. Tag - Isabela: Sofern das Wetter es erlaubt bewandern Sie heute die eindrucksvolle Caldera des Vulkan Sierra Negra (1.490m). Sie starten von Puerto Villamil aus mit dem Bus, welcher Sie zur Station des Nationalparks bringt, von wo aus die Wanderung, ca 1,5 Km, los geht. Oben angekommen haben Sie eine atemberaubende Sicht über den Krater, der sich über zehn Kilometer von Nord nach Süd und neun Kilometer von Ost nach West erstreckt. An klaren Tagen kann man auch die Insel Fernandina entdecken, welche sich im Westen von Isabela befindet.
**Anmerkung: Sollten die Witterungsverhältnisse eine Wanderung im Hochland nicht zulassen, wird ein Alternativausflug durchgeführt. Mittagessen auf einer Hacienda im Hochland. Übernachtung im Hotel Casa de Marita 3*(Standardzimmer) (F M)


15. Tag - Isabela: Heute besuchen Sie Los Humedales, die Feuchtgebiete von Isabela. Sie werden neun verschiedene Besucherseiten von Isabela kennenlernen, zum Beispiel „El Estero“. Die Wanderung zur Lagune Estero ermöglicht Ihnen das einzigartige Mangrovenökosystem aus nächster Nähe zu beobachten und die größten schwarzen Mangrovenbäume von Galapagos zu sehen. Eine andere großartige Erfahrung ist der Besuch der Tunel del Estero. Dies ist ein fantastischer Ort für Geologieliebhaber. Dieser Tunnel ist durch vulkanische Eruptionen, welche unter dem Meer ausgeflossen sind, entstanden. Bei Ebbe können Sie in den Lavatunnel gehen.
Nach dem Mittagessen besuchen Sie die eindrucksvoll geformten Felsen „Tintoreras“. Auf dieser kleinen Insel leben unter anderem viele Meerechsen, deren Kinderstube sich hier ebenfalls befindet. Sie haben die Möglichkeit, diese eindrucksvollen Tiere aus nächster Nähe zu beobachten und zu fotografieren. Mit ein wenig Glück sehen Sie auch die Weißspitzenhaie in den Becken vor der Insel. Übernachtung im Hotel Casa de Marita 3*(Standardzimmer). (F)

16. Tag - Isabela - Guayaquil - Rückflug: Am Morgen Fahrt mit dem Schnellboot nach Santa Cruz und Transfer zum Flughafen von Baltra und Weiterflug nach Guayaquil. Internationaler Anschlussflug ab Guayaquil (ohne Flughafenassistenz).

17. Tag - Ankunft in Deutschland: Nach der Landung in Frankfurt voraussichtlich am späten Nachmittag / frühen Abend reisen Sie weiter in Ihren Heimatort.

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Termin & Preise p.P. 18.05. - 02.06.2018
bei 10-12 Personen   € 5.190,-
bei 8-9 Personen      € 5.390,-
bei 5-7 Personen      € 5.990,-


Verlängerung Isabela 2 Nächte/Frühstück
im Doppelzimmer       €   290,-
Einzelzimmerzuschlag €   130,-


Leistungen
♦ Internationale Flüge
♦ Nationale Flüge
♦ Übernachtungen in Hotels der Mittelklasse

♦ Alle Transfers und Ausflüge laut Programm
♦ Steuern, Eintrittsgelder, Tax & Service Charge in den Hotels, sowie die obligatorischen Gepäckgebühren an den Flughäfen und in den Hotels
♦ Mahlzeiten wie ausgewiesen (F=Frühstück, M=Mittagessen, BL=Lunchbox, MS=Mittagssnack, A=Abendessen)
Deutschsprachige Reiseleitung


Vom Tag 1 der Ankunft bis zum Tag 16 Flug von Galapagos nach Guayaquil wird die Gruppe von einem lokalen deutschsprachigen Reiseleiter begleitet. Dieser Reiseleiter ist Alois Speck, ein anerkannter Schweizer Fotograf, der seit vielen Jahren in Ecuador lebt. Auf Galapagos wird die Gruppe darüber hinaus von einem spanisch sprachigen Guide geführt.


Nicht enthalten
♦ Getränke & weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung
Pers. Ausgaben & Trinkgelder
♦ Fakultative/optionale Ausflüge
♦ Örtliche Flughafen- & Ausreisegebühren bzw. -steuern
♦ Vor Ort fallen Gebühren für den Nationalpark und für die Transitkarte von zurzeit 120 USD an, die bei Ankunft auf Galápagos in bar zu zahlen sind.
♦ Schnorchelausrüstung und Neoprenanzug
Verlängerung Isabela


Preis- & Programmhinweise
♦ Für die Galápagos-Inseln gelten besondere Zahlungs- und Stornobedingungen. Die vollständige Zahlung ist bis 91 Tage vor Reisebeginn fällig, danach werden Stornogebühren in Höhe von 50% fällig, ab 61 Tage vor Reisebeginn 100%. Die Preise werden vom US-Dollar zum gültigen Wechselkurs in EUR umgerechnet und können sich daher ändern.
Preise ab 01.01.2018 unter Vorbehalt

♦ Alle Reisegäste müssen über eine persönliche Auslandsreise-Krankenversicherung inklusive Rücktransport verfügen.
♦ Änderungen des Galapágos-Programms:
Die Routenverläufe gelten vorbehaltlich Änderungen. Tägliche Ausflüge sind garantiert, jedoch nicht welche Inseln besucht werden (es könnten z.B. auch folgende Besuchspunkte eingeschlossen sein: Cerro Dragon auf der Insel Santa Cruz, Insel Santa Fe, Insel Floreana, Insel Isabela). Bei den Ausflügen und Transfers können auch weitere Passagiere anderer Nationalitäten mit an Bord sein (keine Charterboote). Die Kapazität der Ausflugsschiffe ist 10-20 Personen.

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Dokumente

Reiseprogramm (.pdf)
Anmeldeformular (.pdf)

Reisebedingungen des Veranstalters (.pdf)

Hinweise zum Reiseziel
♦ Der Andenstaat ist nach seiner Lage am Äquator benannt. Ecuador befindet sich im Nordwesten Südamerikas; es grenzt im Norden an Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und im Westen an den Pazifik. Zum Staatsgebiet Ecuadors gehören auch die ca. 1000 km vom Festland entfernt im Pazifischen Ozean liegenden Galapagos-Inseln.
♦ Klima: An der Küste sowie an den Westhängen der Anden herrscht tropisches bis subtropisches Klima; Regenzeit ist von Januar - Mai und die Trockenzeit von Juni – Dezember, Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 25 und 30 ° C. In den Gebirgstälern der Sierra ist das Klima gemäßigt, es regnet oft nachmittags und die Nächte sind kalt – in Quito beispielsweise bewegt sich die Temperatur an einem Tag häufig zwischen 8 und 21 ° C. Die Osthänge der Anden und das Dschungelgebiet (Oriente) sind feucht und warm. Auf den Galapagos-Inseln herrscht eine Durchschnittstemperatur von 25 – 30 ° mit hoher Luftfeuchtigkeit, gelegentlich gehen schwere Regenschauer nieder.
♦ Grundsätzlich sind Ecuador und die Galapagos Inseln ein Ganzjahresreisziel, für die Inseln ist die günstigste Reisezeit Anfang Nov. bis Mai, Regenzeit ist auf den Inseln von Jan. bis April. Die günstigsten Wetterbedingungen für Badefreunde findet man zwischen November und April; wer Bergtouren im Hochland liebt sollte zwischen Juni und November reisen und die beste Zeit für die Amazonasgebiete liegt zwischen August und Mai.
♦ Kleidung: Aufgrund der unterschiedlichen Klimaregionen ist Sommer- wie auch wärmere Übergangskleidung angebracht. Die Nächte können oft recht kühl werden.


Da man oft von plötzlichen Schauern überrascht wird, ist eine Regenjacke mitzunehmen. Zudem ist zu beachten, dass die Ecuadorianer sich im Allgemeinen gut anziehen, wenn sie abends ausgehen.
♦ Geld: Landeswährung in Ecuador ist der US-Dollar (USD)
♦ Sprache: Die Landessprachen ist Spanisch, außerdem werden Quechua und die Sprachen von weiteren ethnischen Gruppen gesprochen.
♦ Zeitverschiebung: MEZ – 6 Stunden, Galapagos – 7 Std. / während der europ. Sommerzeit – 7 bzw. –8 Stunden


Einreise
& Gesundheit

♦ Zur Einreise benötigen Reisende deutscher Staatsangehörigkeit z.Zt. den Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. Bei Flügen über die USA ist ein maschinenlesbarer Reisepass und eine ESTA-Registrierung erforderlich.
♦ Es sind z.Zt. keine Impfungen vorgeschrieben, bitte wenden Sie sich für weitere Auskünfte an ein örtliches Tropeninstitut

zum Vergößern bitte klicken


Allgemeine Hinweise

♦ Höhe der Anzahlung: 10% des Reisepreises, Restzahlung bitte 30 Tage vor Reisebeginn. Bei Kreuzfahrten gelten ggf. besondere Zahlungs- und Stornobedingungen, die Sie unter den obigen Programmhinweisen und/oder den Dokumenten zum Download finden. Wir bitten um Beachtung
♦ Sofern bei den Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn möglich
♦ Die Reisepreiszahlung ist durch eine Insolvenzversicherung abgesichert
♦ Die Durchführung der Reise erfolgt durch den Veranstalter Auf Kurs! Inselreisen Jürgen Stock. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten
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