Mexiko / Baja California & Kupfercanyon

Wal_im_Sprung_nativetrails

Die Reise besteht aus zwei Teilen: Zunächst erleben Sie zerklüftete Berge, gähnende Abgründe, unendliche Ebenen, einsame Strände und geheimnisvolle Inseln – Impressionen der Baja California. Wie auch immer man die Halbinsel kennen lernt, dieser „Finger Gottes im Pazifik“ ist zwar nur zwischen 40 und 240 km breit, dafür aber mit mehr als 1.300 km länger als Italien. Mit einer Fläche von 144.000 km² (ohne Inseln) nimmt die Baja eine gewaltige Fläche ein. Zunächst unwirtlich und abweisend wirkt die Halbinsel, deren Lebensräume untrennbar mit dem Wechsel zwischen Wüste und Meer verknüpft sind. Dann die Kupferschluchten im Herzen der Sierra Madre Occidental im Nordwesten Mexikos. Der Rand der Schluchten liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 2.400 m, wobei die umliegenden Berggipfel Höhen bis zu über 3.300 m erreichen. Dabei erreicht der Barranca Urique eine Tiefe von 1.879 m. Vieles davon sehen Sie auf Ihrer Zugfahrt mit dem Chepe!

Ihr Lotse zur Reise
» Walbeobachtungen und Wüstentouren auf der Baja California
» Missionsstädte, Höhlenmalereien und Künstlerorte
» Fährüberfahrt von La Paz nach Topolobampo
» Direkter Anschluss zur Zugfahrt durch Mexikos Kupferschluchten
» Teilnehmerzahl min. 2 / max. 12 Personen

17 Tage
ab LAP/bis CUU
ab € 3.090,00 p.P.

  Auf Kurs! Reiseverlauf Baja California/Mexiko

» La Paz - Loreto - Laguna San Ignacio - Sierra San Francisco - Cueva del Ratón - Walbeobachtung Guerrero Negro - San Igancio - Loreto - La Paz - Insel Espíritu Santo - Todos Santos - Cabo San Lucas - La Paz - Topolobampo - Los Mochis - El Fuerte - Bahuichivo - Cerocahui - Cerro del Gallego - Bahuichivo - Posada Barrancas - Piedra Volada - Posada Barrancas - Creel - Cusárare - Cuauhtémoc - Chihuahua

1. Tag - Individuelle Anreise nach La Paz:
Nach der Landung begeben Sie sich bitte zu dem Gepäckbereich des Flughafens. Nehmen Sie Ihre Gepäckstücke in Empfang und verlassen Sie den Sicherheitsbereich; unser Abholer erwartet Sie bereits. Transfer zu Ihrem Hotel. (-)

2. Tag - La Paz - Loreto: Im engen Kanal von López Mateos sind Wale auf stetiger Durchreise (Mitte Januar bis Ende März). Mit Panga-Booten fahren Sie hinaus in die Lagune, um die Grauwale ca. 90 Minuten hautnah zu beobachten. Unser Ausflug in das Gewässer kann nass und anstrengend werden, ist aber sehr lohnend und absolut faszinierend. (F)

3. Tag - Loreto, BCS - San Ignacio: Auf der Fahrt in die Oase San Ignacio ist der erste Stopp im Tal der gewaltigen Riesen-Cardones. In den trockenen Tälern der Baja California begegnen Sie immer wieder diesen riesigen Kandelaberkakteen. Der baumartig wachsende Cardón erreicht meist eine Höhe von 12 Metern und hat eine Stammdicke an der Basis von 50 bis 60 cm. Diese Kakteenfrüchte stellen in der trockenen wasserarmen Umwelt eine wichtige Nahrungsquelle dar und werden gerne von Kojoten, Wildschweinen, Füchsen, Nagern, Vögeln und Insekten gefressen. Cardónes sind besonders für Vögel mehrstöckige Apartmenthäuser, in denen sie ihre Brut aufziehen. Mit der Bahía Concepción entdecken Sie dann einen der schönsten Teile Baja Californias. Wie ein gigantischer Finger schiebt sich zwischen Loreto und Mulegé die Bahía de Concepción (Bucht der Empfängnis) ins Land. Fast unwirklich blau wirkt das Meer, das einige Inseln, eine Reihe weißer Strände und von Mangroven gesäumte Buchten umspült. Und gleich dahinter Kakteen und exotische Wüstenvegetation! Die windgeschützte Lage und das ganzjährig warme Wasser machen die Bahía de Concepción beliebt bei Badetouristen, Anglern, Yachtkapitänen und Kajakern. Genießen Sie die Fahrt und mehrere kleine Entdecker-Stopps entlang der Bahía de Concepción!Schließlich geht es nach Santa Rosalía! Das Städtchen am Kalifornischen Golf hat nicht nur französisches Erbe aufzuweisen, es verdankt seinen Aufstieg vollständig einer französischen Minengesellschaft namens El Boleo. Bis 1954 lohnte der Abbau, dann erschöpften sich langsam die Kupferlager und das Land wurde den Mexikanern zurückgegeben. Bis 1985 lief die Förderung noch weiter, dann aber wurden die Minen endgültig geschlossen. So verfallen die Fabrikanlagen langsam, bestimmen aber noch heute das Bild Santa Rosalías. Die Schließung der Minen bedeutete für Santa Rosalía nicht den Niedergang – im Gegenteil. Heute atmen die 12.000 Einwohner saubere Luft, die Stadt mauserte sich zum Versorgungszentrum und wichtigen Zwischenhalt an der MEX-1 für den Verkehr durch die Baja. Genießen Sie den Besuch dieser so eigentümlichen Stadt im Herzen der Baja California. (F)

4. Tag - Laguna San Ignacio: Innerhalb der Walbeobachtungs-Saison (Mitte Januar bis Ende März) fahren Sie mit Pangas (wendige Motorboote) hinaus auf die Laguna San Ignacio, um mit Ecoturismo Kuyima die Grauwalpopulation 90 Minuten lang zu beobachten. Ihr Ausflug kann durchaus nass und anstrengend werden, ist aber faszinierend und sehr lohnend. (F M)

5. Tag - Sierra San Francisco - Cueva del Ratón: Unvergesslich ist der Besuch der Sierra San Francisco mit Ecoturismo Kuyima. Während Sie langsam an Höhe gewinnen, gibt die Sierra erst wunderbare Ausblicke auf die Pazifikebene und später auf die zerklüfteten Canyonlandschaften frei.

Mit zunehmender Höhe verändert sich die Vegetation von epiphytischen Tillandsien über Ferokaktus-Hänge bis hin zu den sonst nur weiter nördlich vorkommenden endemischen Idrias und Blaupalmen. Auf einer kurzen Wanderung werden Sie die indianischen Felszeichnungen der Chochimí-Indianer kennen lernen. Die Cueva del Ratón weist überlebensgroße Zeichnungen von Hirschen, Menschen, Vögeln und Fischen auf. Genießen Sie faszinierende Ausblicke von der Sierra bei einem Boxlunch, bevor Sie nach San Ignacio zurückkehren. (F M)

6. Tag - Walbeobachtung Guerrero Negro: Mit Ecotours Malarrimo fahren Sie (Mitte Januar bis Ende März) durch die Installationen der Salzgewinnungsanlage zum Walbeobachtungspier, von wo Sie mit Panga-Booten (wendige Motorboote) hinaus auf die Lagune fahren, um die amerikanischen Grauwale beim Springen und Spielen zu beobachten. Ihr Ausflug in das Gewässer dauert ca. 2 Stunden und kann entsprechend den Witterungsverhältnissen durchaus nass und anstrengend sein, ist aber ein absolutes Muss und sehr lohnend. Geführte Tour mit Ecotours Malarrimo durch die beeindruckende Salzgewinnungsanlage von Guerrero Negro; die bizarre Welt der weißen Salzbecken ist monumental und unvergesslich. Kurze Wanderung durch die Safrandünenlandschaft mit einem anschließenden Abstecher zum Vogelschutzgebiet, wo Sie je nach Jahreszeit entweder Zugvögel wie z.B. Nashornpelikane oder aber ansässige Arten wie den Fischadler bei der Futtersuche beobachten können. (F M)

7. Tag - San Ignacio - Loreto: Wie eine Fatamorgana erleben Sie die grüne Palmenoase San Ignacio nach dem Erlebnis der trockenen und lebensfeindlichen Wüste. Mehr als 80.000 Dattelpalmen, Feigen- und Orangenbäume gedeihen entlang eines Flusses, der nur hier an die Oberfläche tritt. Der Ort liegt in einem Trichter aus Lavagestein - ein einladendes Dorf, das von den Jesuiten 1728 als Mission gegründet wurde, um die dort lebenden Cochimí-Indianer zu bekehren. Besichtigen Sie zu Fuß das Dorfzentrum San Ignacio's. Auf der Mex1 durchqueren Sie dann die von den 2.000 m hohen Vulkangipfeln der „Drei Jungfrauen“ - Volcán Las Tres Virgenes - geprägte Lavalandschaft, welche von den sonderbaren, dickstämmigen Elefantenbäumen bewachsen ist. Immer mehr nimmt die Landschaft einen vulkanischen Charakter an und schon bald rücken die drei klassisch geformten Vulkankegel ins Bild. Mit 1.920 m stellt die höchste Jungfrau einen imposanten Berg dar. Am Fuße des noch aktiven Vulkans machen Sie eine Wanderung, um die außergewöhnliche Atmosphäre zu genießen. Nun folgt noch der Besuch der Oase von Mulegé und des gleichnamigen Städtchens im Tal des Río Santa Rosalía. Wie San Ignacio ist Mulegé reichlich mit Frischwasser versorgt, denn der im Hinterland nicht sichtbare Fluss tritt hier in Form von langen Wasserbecken an die Oberfläche. Das fast schon tropische Klima mit warmen Wintern tut sein übriges - Mulegé ist das ganze Jahr über mit Früchten und landwirtschaftlichen Produkten gesegnet; Datteln, Feigen, Bananen, Zitrusfrüchte und Oliven – alles gedeiht prächtig. Zudem ist das Meer nicht weit; kein Wunder, dass sich der Ort zum Geheimtipp unter Baja-Reisenden entwickelt hat. (F)

8. Tag - Loreto - La Paz: Kopf und Mutter aller Missionen von Hoch- und Niederkalifornien. Diese Inschrift über dem Portal der Kirche macht es jedem Besucher unmissverständlich deutlich - "Cabeza y Madre de las Misiones de Baja y Alta California“. Loreto, heute 10.000 Einwohner stark, ist ein geschichtsträchtiger Ort. Am 19. Oktober 1697 kam an dieser Stelle der Jesuitenpater Juan María Salvatierra an Land und gründete die Misión Nuestra Señora de Loreto, die erste Mission in Baja California. Sie wurde schnell zum religiösen und weltlichen Zentrum, von dem aus die Erforschung und Missionierung des gesamten spanischen Kaliforniens ausging. Bis zum Schicksalsjahr 1829 war Loreto auch Hauptstadt dieses Gebietes, das

sich von der Südspitze Niederkaliforniens bis zum heutigen US-Staat Oregon erstreckte. 1829 zerstörte ein Wirbelsturm die Stadt. Der Schaden war so hoch, dass man sich entschloss, nicht wieder aufzubauen, sondern die Hauptstadt nach La Paz zu verlegen. So versank Loreto bis ins 20. Jahrhundert in Bedeutungslosigkeit. Erst der Beginn des Tourismus und vor allem die Sportfischerei nach dem 2. Weltkrieg bewirkten den Wiederaufstieg der Stadt, der durch die Fertigstellung der Transpeninsular MEX 1 im Jahre 1973 beschleunigt wurde. Das Sportfischen von Gelbflossen-Thunfischen, Dorados, Schnappern, Segelfischen und Marlinen ist heute der Touristensport Nummer 1.Genießen Sie den Besuch in der weithin sichtbaren Kirche im Zentrum von Loreto. Das festgefügte Bauwerk überlebte den Wirbelsturm von 1829 und wurde 1978 restauriert. Das Innere schmücken ein vergoldeter Altar aus dem 18. Jahrhundert, Gemälde und die Statue der Virgen (Jungfrau) de Loreto. Gleich neben der Kirche befindet sich das Missions-Museum, das Missionsgeschichte und Anthropologie zum Thema hat. Und davor, an der Plaza de Salvatierra, steht er, Juan María Salvatierra, der Vater aller kalifornischen Missionen in Form einer steinernen Büste. Im weiteren Umkreis findet man die Stadthalle, gemütliche Restaurants und Souvenirläden. Der Rest des Morgens steht zur freien Verfügung. (F)

9. Tag - Insel Espíritu Santo: Die Insel Espíritu Santo ist das Juwel der Bucht von La Paz. Im Yachthafen von La Paz besteigen Sie Ihr Boot, das Sie in ca. 90 Minuten zu der unbewohnten Insel bringt. Eine traumhafte Bucht reiht sich an die andere und die zerklüftete Insel vulkanischen Ursprungs bietet neben faszinierenden An- und Aussichten auch eine einzigartige Vegetation. Bei der Seelöwenkolonie von Los Islotes haben Sie Gelegenheit, mit den verspielten Jungtieren zu schnorcheln. Ihren Boxlunch genießen Sie an einem paradiesischen Sandstrand. (F)

10. Tag - Todos Santos - Cabo San Lucas: Heute folgt ein Besuch von Todos Santos. Die kleine Stadt am Wendekreis des Krebses bezaubert durch ihr koloniales Ambiente, die kleinen palmenbestandenen Gassen und Straßen sowie die einzigartigen Galerien. Sie finden die Künstlergemeinde auf einer leichten Anhöhe am westlichen Fuß der Sierra de La Laguna mit Blick auf den Pazifischen Ozean mit seinen weißen Sandstränden. 1723 wurde Todos Santos von dem Missionar Jaime Bravo gegründet. In den folgenden zwei Jahrhunderten entwickelte sich in Todos Santos der Zuckerrohranbau im nördlich gelegenem Tal Arroyo de la Reforma zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Bereits 1731 produzierte man „200 Eselladungen Rohrzucker“, Zitrusfrüchte, Feigen und vieles mehr. Acht große Zuckermühlen waren 1850 in Betrieb und sorgten für das nötige Kleingeld zum Bau der prachtvollen Haciendas in der Umgebung der Stadt. Fallende Zuckerpreise und eine anhaltende Dürre führten schließlich zum Zusammenbruch der Zuckerrohrindustrie. Erst seit den 80ziger Jahren des 20. Jhd. ist Todos Santos wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Mit dem Bau der mexikanischen Bundesstraße 19 wurde das Städtchen von Aussteigern und Künstlergruppen wieder entdeckt – gibt es hier doch auch das vermeintliche „Hotel California“ aus dem berühmten Eagle-Song. Auf dem brach liegenden Farmland wird nun der begehrte „Poblano Chili“ angebaut, in den umliegenden Obstgärten gedeihen Avocado, Papaya, Mango und viel Gemüse im biologischen Anbau. Das Städtchen bietet dem interessierten Besucher heute eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants und vor allem Galerien, die traditionelle Handwerkskunst und modernde Malerei anbieten. Mehr und mehr lockt Todos Santos mit dem angenehmen Klima, den naheliegenden Stränden und der geschichtsträchtigen Altstadt. Ein wundersamer Charme geht von diesem Ort aus, dem manch ein Besucher auf Dauer erliegt. Zurück geht es über Cabo San Lucas nach La Paz. (F)

11. Tag - La Paz: Ende der Tour am Flughafen von La Paz oder Verlängerung wie unten. (F)

Punta_Prieta_©_Nativetrails Wale-unter-Wasser_©_Nativetrails Sierra_San_Francisco_©_Nativetrails


11. Tag - La Paz - Topolobampo - Los Mochis: Ohne Reiseleitung fahren Sie heute mit den Baja Ferries über den Golf von Kalifornien nach Topolobampo auf das mexikanische Festland. Hier werden Sie abgeholt und nach Los Mochis gebracht. (F)

12. Tag - Los Mochis - El Fuerte: Auf einer Bootstour in der Bucht von Topolobampo erleben Sie zunächst den drittgrößten natürlichen Meereshafen der Welt. Topolobampo – ein großes Wort für das verträumte gleichnamige Dorf, malerisch gelegen inmitten eines Irrgartens aus grünen Felseninseln und versteckten Buchten. Für Naturliebhaber ist diese Region Mexikos ein wahres Paradies. Delphine und Kalifornische Seelöwen tummeln sich im unmittelbaren Hafenbereich. Braunpelikane streiten sich um Fische an der Kaimauer. Kormorane, Pracht-Fregattvögel, Blaufuß-Tölpel, Seeschwalben und Möwen teilen sich den Luftraum und nisten auf den umliegenden Inseln zusammen mit Kanada- und Seidenreihern. Mitunter sieht man Hunderte von Urubus (Rabengeier) auf den großen Kakteen, den Cardones, die weit über die subtropische Vegetation hinausragen. Schließlich geht es weiter nach El Fuerte, das in der fruchtbaren Tiefebene Sinaloas liegt. Dieses schöne, am Río Fuerte gelegene Kolonialstädtchen ist bei Reisenden noch ziemlich unbekannt. Dabei ist El Fuerte historisch gesehen eine der wichtigsten und interessantesten Städte Nord-Mexikos. Die Gemeinde wurde als La Villa de San Juan de Carapoa bereits im Jahre 1564 durch den Spanier Francisco de Ibarra gegründet. Genießen Sie auf einem kurzen Stadtrundgang die Geschichte und den Flair der kleinen Stadt am Fluss. (F)

13. Tag - El Fuerte - Bahuichivo - Cerocahui: Nach dem Transfer zur Bahnstation beginnt die Fahrt mit dem „Chepe“. Entlang dem Rio Septentrion folgt der steile Aufstieg in die Canyonlandschaft. Über weit gespannte Brücken und durch Tunnels gelangen Sie nach Temoris, wo die Bahn in langgezogenen Serpentinenkurven zum Wasserfall aufsteigt und durch einen der total 86 Tunnel auf die andere Bergseite gelangt. Ankunft in der Station Bahuichivo und Transfer zum Hotel in Cerocahui, welches gleich gegenüber der alten Missionskirche liegt. Gelegenheit zu Wanderung oder einem Pferdeausritt am Nachmittag. (F M A)

14. Tag - Cerocahui - Cerro del Gallego - Bahuichivo - Posada Barrancas: Genießen Sie auf einem Ausflug zunächst die Aussicht vom Cerro del Gallego. Nach unzähligen Serpentinen durch den


Wüstendornenwald der Sierra Madre Occidental erreichen Sie den Rand der gewaltigen Urique Schlucht. Die Aussicht von Cerro del Gallego ist umwerfend und sicherlich eine der schönsten in den Kupferschluchten. Genießen Sie aus ca. 2.300 m Höhe den Blick auf die zu Ihren Füßen liegende Schlucht. Das Städtchen Urique am gleichnamigen Fluss erscheint wie ein Spielzeug zum Greifen nahe, liegt aber über 1.800 m tiefer! In der Nähe des Aussichtspunktes besuchen Sie die kleine Werkstatt - ehemals ihre Wohnstatt - einer Rarámuri-Familie mit feinstem Flechtwerk aus Kiefernadeln und Rauhschopf-Agaven.In Cerocahui folgt der Besuch einer der schönsten Missionskirchen der Sierra Madre. Schließlich geht es wieder nach Bahuichivo und weiter mit dem Zug nach Posada Barrancas. (F M A)

15. Tag - Posada Barrancas - Piedra Volada - Posada Barrancas - Creel: Mit dem Van fahren Sie zu mehreren Aussichtspunkten entlang des Schluchtenrandes zwischen Posada Barrancas und Divisadero Barrancas. Während der kleinen Kurzwanderungen haben Sie immer den Zusammenlauf der drei Hauptschluchten der Region im Blick - den Barranca Urique, die eigentliche Kupferschlucht und den etwas kleineren Barranca Tararecua. Ihr erster Stopp ist der Aussichtspunkt Piedra Volada. Der Abgrund an diesem Punkt ist besonders beeindruckend durch die steil abfallenden Felswände. Zwischen der Bruchkante und dem Río Urique liegen hier ca. 1560 m. Ein loser Felsbrocken - Piedra Volada - hängt über diesem Abgrund, und man hat den Eindruck, dass es nur eines kleinen Anstoßes bedarf, um ihn in die Tiefe zu stürzen. Weiter geht es zu dem Punkt "Piedra Elefante". Die neue Perspektive in die Tiefe der Schluchten verdeutlicht die gewaltige Natur. Auch kann man von hier aus über die Bruchkanten der Schluchten die umliegenden Berglandschaften bewundern. Auch die Zugstation von Divisadero ist einen Halt wert. Geschäftig verkaufen hier Einheimische - Rarámuri-Indianer wie andere Mexikaner - bei der Ankunft der Züge ihre Tacos und handgefertigtes Kunstgewerbe wie Körbe aus Kiefernadeln und Holzschnitzereien, eine bunte Mischung am bekanntesten Aussichtspunkt der Kupferschluchten. Die Zugfahrt führt dann von Posada Barrancas nach Creel. Hier kurzer Rundgang durch die kleine Holzfäller- und Touristenstadt Creel. Im Herzen der Sierra Madre Occidental gelegen, ist die Ortschaft mit Ausnahme eines kurzen Stopps in San Juanito mit 2.340 m der höchst gelegene Haltepunkt des CHEPE. Eingebettet in die endlosen Kiefernwälder der Sierra, war Creel ehemals forstwirtschaftliches Zentrum.


Dieser Charakter hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, denn der Tourismus gewinnt immer mehr Bedeutung. Ein Bummel durch die Straßen der Stadt zeigt eine bunte Mischung aus einheimischen Werktätigen, Rarámuri-Indianern und Besuchern verschiedener Nationalitäten. Unterkünfte, Restaurants, Agenturen jeglicher Couleur, Bau-, Möbel- und Souvenirläden schießen wie Pilze aus dem Boden. Das Angebot an Unternehmungen ist vielfältig: man kann Mountainbikes ausleihen, reiten, an diversen Tagesausflügen teilnehmen oder mehrtägige Wanderungen antreten. Creel gilt als Eingangstor zu den Kupferschluchten. Von hier aus erreicht man neben Divisadero und Cerocahui auch Batopilas, die sagenumwobene Stadt im gleichnamigen Canyon. Der Reichtum an Silber, das in mehr als 200 Minen gewonnen wurde, machte diesen Ort über Jahrhunderte zueinem El Dorado für Abenteurer und Entrepreneurs. Creel wird heute oft mit dem Namen des Jesuiten-Paters Luis Verplancken verbunden, der seine Lebenstätigkeit den Rarámuri-Indianern gewidmet hat. Er kümmerte sich bis zu seinem Tod Jahrzehnte lang um ihre Belange und besuchte sie in den abgelegensten Orten. Sein größtes Verdienst ist wohl die Gründung eines Krankenhauses in Creel, die Clínica de Santa Teresa, in dem die Indianer ohne Bezahlung behandelt werden. Die Kosten hierfür werden zum Teil aus dem Verkauf von Handwerks- und Kunstgegenständen der Rarámuri gedeckt, die man im Missionsladen an der Plaza erwerben kann. (F)

16. Tag - Creel - Cuauhtémoc - Chihuahua: Es folgt die letzte Fahrt mit dem Zug nach Chihuahua. Ihre Stadtbesichtigung beinhaltet unter anderem einen kurzen Stopp auf der Plaza von Chihuahua mit dem Besuch der Kathedrale und des nahe gelegenen Stadtmarktes. Während der mexikanischen Revolution war Chihuahua das Hauptquartier des Volkshelden und Generals Pancho Villa. Neben dem Besuch des Museums La Quinta Luz, das heute in der prächtigen Villa des Generals etabliert ist (Montags geschlossen), ist auch der Gouverneurspalast mit den hervorragenden Wandmalereien des Aarón Piña Mora zur Geschichte Chihuahuas Teil Ihres Besichtigungsprogramms. Danach Abschiedsessen. (F A)

17. Tag - Abreise: Entsprechend Ihrer Abreisedaten erwartet Sie unser Repräsentant für Ihren Transfer - den genauen Zeit- und Treffpunkt entnehmen Sie bitte den Tages-Informationen Ihrer Reiseunterlagen. (F)


Zugfahrt_CHEPE_Temoris_Schleife_nativetrails CHEPE_NATIVETRAILS_2 CHEPE_NATIVETRAILS_1


Termine & Preise

20.01. - 05.02.18   € 3.090,-
27.01. - 12.02.18   € 3.090,-
03.02. - 19.02.18   € 3.090,-
10.02. - 26.02.18   € 3.090,-
10.11. - 26.11.18   € 3.090,-

Leistungen
♦ Rundreise und Transport wie beschrieben
♦ Übernachtungen in guten Mittelklassehotels entsprechend der Reiseausschreibung
♦ Alle Eintrittsgelder laut Reiseausschreibung
♦ Tägliches Frühstück sowie weitere Mahlzeiten laut Beschreibung
♦ Trinkgelder für Zimmermädchen und Kofferträger (1 Gepäckstück pro Person)
♦ Deutsch sprechende Reiseleitung
♦ Flughafen-Transfers wie in der Reiseausschreibung beschrieben, teilweise englisch- oder spanischsprachig, auf SIB-Basis oder direkt mit einer deutschsprachigen Reiseleitung

Nicht enthalten

♦ Alle Flüge
♦ Flughafen- sowie Ausreisegebühren und -steuern
♦ Getränke & weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung

♦ Pers. Ausgaben & weitere Trinkgelder
Alle Extras in den Hotels

Preis- & Programmhinweise
♦ Preise ab 01.11.2018 unter Vorbehalt
♦ Einzelzimmerzuschlag: € 795
♦ Sollten genannte Hotels nicht verfügbar sein, können diese durch gleich- bzw. höherwertige Unterkünfte ausgetauscht werden.
♦ Bei 2–5 Personen Fahrt mit Minivan und Driver-Guide, bei 6–12 Personen Fahrt mit Mercedes Sprinter mit Reiseleiter und Fahrer
♦ Teilnahme von 1 Kind bis zum Ende des 11. Lebensjahres im Zimmer der Eltern für € 820 für Eintrittsgelder, Frühstückspauschale und weitere Mahlzeiten


♦ Außerhalb der Walbeobachtungssaison – Anfang April bis Mitte Januar – werden die Walbeobachtungen durch andere Naturbeobachtungen zu Wasser und Land ersetzt

Preise für die Teilabschnitte 2018

♦ Baja California 11 Tage (Sa-Di) : € 1.790 / EZZ € 450 (ohne Fährüberfahrt)
♦ Kupfercanyon 7 Tage (Di-Mo) : € 1.220 / EZZ € 360 (ohne Fährüberfahrt)

Hinweise zum Reiseziel Mexiko
♦ Mexiko ist ein Ganzjahresreiseziel, Hochsaison ist zu Weihnachten, Ostern und in den Sommerferien. Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl über subtropisches und alpines Klima als auch über Wüstenklima verfügt. Das Klima ermöglicht, das ganze Jahr über an den Küsten des Landes einen Badeurlaub zu verbringen. Das Landesinnere verfügt aufgrund der dortigen Grosshöhenlage über ein ganzjährig gemässigtes Klima, was den Aufenthalt sehr angenehm macht.
♦ Lage: Die Vereinigten Staaten von Mexiko, sind ca. sechsmal so groß wie Deutschland. Mexiko liegt im Süden des nordamerikanischen Kontinents und grenzt mit seinen Grenzen an die USA, mit den Küsten an den Pazifik bzw. an die Karibik und an den Golf von Mexiko sowie an Belize und an Guatemala. ♦ Fläche: knapp 2 Mio km²
♦ Währung: Die mexikanische Währung ist der Peso. 1 Peso ($ MX) = 100 Centavos (c)
♦ Einwohner: ca. 110 Mio.
♦ Hauptstadt: Mexiko-Stadt, ca. 22 Mio. Einwohner
♦ Wichtige Städte: Acapulco, Chihuahua, Guadalajara, Mérida, Morelos, Monterrey, Puebla, Tijuana.
♦ Sprache: Offiizielle Landessprache ist Spanisch. Ferner gibt es zahlreiche indigene Sprachen, die wichtigsten sind: Náhuatl, Maya.
♦ Zeitverschiebung: MEZ -6 Stunden, von Anfang April bis Ende Oktober -7 Stunden


Dokumente
Reiseprogramm (.pdf)
Anmeldeformular (.pdf)
Reisebedingungen des Veranstalters (.pdf)


Einreise & Gesundheit Mexiko

♦ Zur Einreise benötigen Reisende deutscher Staatsangehörigkeit z.Zt. den Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. Für die Einreise nach Mexiko benötigen Sie die Touristenkarte (FMT genannt). Diese erhalten Sie kostenlos im Flugzeug nach Mexiko. Bei Flügen über die USA ist ein maschinenlesbarer Reisepass und eine ESTA-Registrierung erforderlich.
♦ Es sind z.Zt. keine Impfungen vorgeschrieben, bitte wenden Sie sich für weitere Auskünfte an ein örtliches Tropeninstitut

Allgemeine Hinweise

♦ Höhe der Anzahlung: 10% des Reisepreises, Restzahlung bitte 30 Tage vor Reisebeginn. Bei Kreuzfahrten gelten ggf. besondere Zahlungs- und Stornobedingungen, die Sie unter den obigen Programmhinweisen und/oder den Dokumenten zum Download finden. Wir bitten um Beachtung
♦ Die Reisepreiszahlung ist durch eine Insolvenzversicherung abgesichert.
♦ Sofern bei den Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn möglich

♦ Die Durchführung der Reise erfolgt durch den Veranstalter Auf Kurs! Inselreisen Jürgen Stock. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten
© Auf Kurs! Inselreisen Jürgen Stock 2017

Kontakt & Buchen
Auf Kurs! Inselreisen
Jürgen Stock
Sven-Hedin-Str. 8
22523 Hamburg
Tel. +49 - 40 - 57 12 96 51
Fax +49 - 40 - 57 12 96 49
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web www.antarktis-expedition.info

logo

Kontakt

Auf Kurs! Inselreisen
Jürgen Stock
Sven-Hedin-Str. 8
22523 Hamburg
Deutschland
Tel. +49 40 57129651
Fax +49 40 57129649
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web www.antarktis-expedition.info

Ihr Lotse auf den Reisewelten der Meere

Back to top