MV Sea Spirit - Südgeorgien / Foto Workshop: Tierparadiese der Subantarktis – mit der Kamera von Patagonien bis nach Südgeorgien und zurück

Koengspinguine_Suedliche_See-Elefanten_Sued-Georgien_©_Martin_Zwick_Naturfoto

Unser Ziel Südgeorgien ist eines der faszinierendsten Tierparadiese der Welt und nicht der einzige Höhepunkt dieser Reise, die zusätzlich einen von einem Profi-Fotografen geleiteten Foto-Workshop beinhaltet. Die Reise beginnt auf der Halbinsel Valdés mit der Möglichkeit küstennah Wale zu beobachten und zu fotografieren. Das nächste Ziel dieser Expeditionskreuzfahrt sind die Falkland-Inseln mit tausenden von Pinguinen und Albatrossen. Wir konzentrieren uns nach Möglichkeit auf Lokationen, an denen wir Tiere fotografieren, die wir im späteren Verlauf der Reise nicht beobachten können. Nur die Kombination Falkland mit Südgeorgien erlaubt es fast alle Arten von Pinguinen, Albatrossen und Robben der Subantarktis zu fotografieren. Unser nächstes Ziel ist dann Südgeorgien, das normalerweise nur kurz als Teil einer längeren Kreuzfahrt in Kombination mit der Antarktischen Halbinsel besucht werden kann. Südgeorgien im Frühling ist unberührte Wildnis voller Leben, einmalig in der Welt. Pinguinkolonien mit mehr als 50.000 Brutpaaren, Strände voller See-Elefanten oder Antarktischer Seebären und natürlich die Nistplätze der eleganten und sehr seltenen Wanderalbatrosse. Das alles und noch viel mehr inmitten der faszinierenden Landschaft Südgeorgiens mit mächtigen Gletschern, wilden Küsten und alten Walfangstationen.

Theorie und Praxis der Fotografie werden in einem Workshop vermittelt, der speziell auf fotografische Herausforderungen der subantarktischen Tierwelt eingehen wird. Der Kurs ist deutschsprachig, wird von einem Kenner der Subantarktis geleitet und findet zusätzlich zum regulären Bordangebot statt.

Beachten Sie die Sommerpreise und buchen Sie diese Expedition bis zum 31.08.2017 und ein Ganztagesausflug auf die Halbinsel Valdes (inkl. Walbeobachtung) und die Estancia San Lorenzo (inkl. Mittagessen) im Wert von € 315,- p.P. ist im Reisepreis inkludiert (nur bei Reise in 2017, vorbehaltlich Verfügbarkeit, nur Neubuchungen) !

 

Ihr Lotse zur Reise
» Entdeckung der Tierparadiese der Subantarktischen Inseln mit Komfort
» Südgeorgien: Königspinguine und See-Elefanten, soweit das Auge reicht
» Falkland-Inseln: Albatros-Kolonien, Magellan- und Felsenpinguine
» Patagonien: südliche Glattwale aus nächster Nähe
» Foto-Workshop mit Martin Zwick (max. 11 Personen)
» Teilnehmerzahl MV Sea Spirit (max. 114 Personen)


18.10. - 09.11.2017
23 Tage
ab/bis Frankfurt
ab € 10.795,- p.P.

Reiseverlauf

1. - 2. Tag – Hinflug: Wir starten in Frankfurt mit unserem Flug nach Buenos Aires und weiter nach Puerto Madryn am patagonischen Atlantik. Dort beziehen wir unser Hotel und nutzen die Zeit, um uns von dem langen Flug zu erholen und vielleicht ein wenig den Ort zu erkunden. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie die Sandstrände und die Promenadenfront mit vielen Restaurants, mit Blick auf die Península Valdés und beobachten vielleicht die ersten Wale. Dazu folgt eine Einführung ins Programm zur Tierwelt der Falkland-Inseln / Malwinen und Südgeorgien.

3. Tag - Ausflug zur Walbeobachtung:
Vormittags Start des Workshops, danach Abfahrt nach Puerto Pirámides. Für Walbeobachtungen gibt es wohl kaum einen besseren Ort als die Halbinsel Valdés, denn zwischen Mitte Juni und Mitte Dezember versammeln sich dort etwa zweitausend Glattwale, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Von Puerto Pirámides aus genießen Sie dieses spektakuläre und unvergessliche Erlebnis hautnah. Vom Boot oder Katamaran aus können Sie die Tiere beobachten und fotografieren, wie fast nirgendwo sonst auf der Welt. Rückkehr und Übernachtung im Hotel. (F)

4. Tag - Einschiffung:
Am Vormittag werden weitere Inhalte im Workshop vermittelt. Am Nachmittag gemeinsamer Transfer vom Hotel zur Pier, wo die MV Sea Spirit auf Sie wartet. Das Expeditionsteam heißt Sie herzlich Willkommen an Bord! Nach dem Ablegen am frühen Abend fährt die MV Sea Spirit durch den Golfo Nuevo und mit Glück können Sie weitere Wale sichten. (F A)

5. - 6. Tag – Auf See im Südatlantik: 
Vom Golfo Nuevo setzt die MV Sea Spirit Kurs über den Südatlantik in Richtung der Falkland-Inseln. Gehen Sie auf die Außendecks und halten Sie Ausschau nach Delfinen und Walen! Ihr Foto-Workshop mit Martin Zwick, Vorträge und Workshops des Expeditionsteams und der gemütliche Aufenthalt an Bord sowie das Kennenlernen der Mitreisenden lassen die Tage schnell vergehen. Ein Schwerpunkt des Foto-Workshops wird jetzt die Schulung zu unterschiedlichen Themen der Fotografie sein. Während der Überfahrt können wir täglich für einige Stunden exlusiv einen Raum unseres Schiffes nutzen, hier steht zunächst Bildgestaltung und praxisorientierte Aufnahmetechnik auf dem Programm. (F M A)

7. Tag - Falkland-Inseln:
Die Falkland-Inseln sind eine kleine Inselgruppe mit den zwei wichtigsten Inseln West-Falkland und Ost-Falkland. Die entlegenen und spärlich besiedelten Falkland-Inseln sind ein Traumziel für Tierbeobachtungen. Es sind Anlandungen auf mindestens einer der äußeren Inseln mit großen und gut erreichbaren Kolonien von Pinguinen und Albatrossen geplant. Möglich ist eine Anlandung auf Carcass, Westpoint oder auch Saunders. Wir konzentrieren uns nach Möglichkeit auf Stellen mit Magellan-Pinguinen, Felsenpinguinen und Schwarzbrauenalbatrossen, die wir in auf Südgeorgien nicht beobachten und fotografieren können. (F M A)

8. - 9. Tag - Auf See: Weiter geht es von den Falkland-Inseln in Richtung Südgeorgien. Auf dem Weg passieren Sie die Shag Rocks, überqueren die antarktische Konvergenzzone und befinden sich damit offiziell in den Gewässern der Antarktis. Vorträge, Workshops und praktische Vorbereitungen - wie das Säubern der Kleidung, um keine Pflanzensamen in das sensible Ökosystem einzuführen - bestimmen den Tagesablauf und bereiten Sie optimal auf Südgeorgien vor.
Diese Strecke über den Südatlantik verfügt über eine erstaunlich reiche Tierwelt. Wir werden viele Seevögel einschließlich der Wanderalbatrosse beobachten, und auch Riesensturmvögel und Sturmschwalben sind fast ständige Begleiter auf unserem Weg nach Südgeorgien. Im Foto-Workshop beschäftigen Sie sich nun u.a. mit dem Fotografieren vom Schiff und vom Zodiac aus und unternehmen praktische Übungen an Deck zur Fotografie fliegender Vögel. Besuchen Sie aber auch die Brücke und erfahren Sie mehr über Technik und Einsatz eines modernen Expeditionsschiffs.
Im Laufe der beiden Tage werden Sie an Bord vom deutsch- und englischsprachigen Expertenteam zudem mit einer Reihe von Vorträgen über die Umwelt, Tierwelt und Geschichte von verschiedenen Standorten informiert, die wir hoffen in den kommenden Tagen besuchen zu können. Die Forschungsgeschichte insbesondere von Shackleton ist ein Schwerpunkt unserer Reise und Martin Zwick hilft gerne, falls Sie einmal einen Begriff bei den Vorträgen nicht verstanden haben. (F M A)

10. - 15. Tag: Südgeorgien - ein unvergesslicher Ort: Die wahre Expedition beginnt! Die Route hängt stark vom Wetter ab. Gerade die ständig wechselnden Winde sind eine Herausforderung dieses fantastischen Gebietes! Ihr erfahrener Kapitän und der Expeditionsleiter legen vor Ort täglich neu die Route fest und planen nach den örtlichen Konditionen, um das beste Expeditionserlebnis bieten zu können. Jede Gelegenheit wird genutzt, um das Erlebnis Südgeorgien optimal zu erleben!
Diese sub-antarktische Region besteht aus einem Inselbogen - dem Scotia Arc, der sich unter Wasser als eine Bergkette von den Anden bis zur Antarktis erstreckt, wirkt wie ein gebogener Walknochen und ist das zu Hause für viele Tiere.
Denn Südgeorgien ist einzigartig: eine wunderbare Landschaft, die einen verstummen lässt, kombiniert mit einem Paradies für Tiere vieler Arten. Man nimmt an, dass sich in der Brutsaison ungefähr 100 Millionen Seevögel wie der Albatros, Pinguine, Sturmtaucher und Seeschwalben auf der Insel aufhalten. An Stränden wie bei Salisbury Plain und St. Andrews Bay leben dicht gedrängt über 100.000 Königspinguine-Paare und tausende Pelzrobben. Ein Programm zur Ausrottung der von den Walfängern eingeführten Mäuse und Ratten trägt dazu bei, dass sich die Vogelwelt erholt und langsam zu ihrem früheren Zustand zurückkehrt.
In den Gewässern um Südgeorgien sind heute auch wieder mehr und mehr Wale heimisch. In der historischen Walfangstation Grytviken ist das Haus des Stationsmanagers in ein exzellentes Museum umgebaut worden, das vom South Georgia Heritage Trust betrieben wird. Grytviken ist auch die letzte Ruhestätte des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton.
Die Tage in Südgeorgien sind prall gefüllt mit Anlandungen und Aktivitäten und Vorträgen des erfahrenen Lektorenteams sowie entsprechenden Foto-Workshop-Inhalten zum Fotografieren von Pinguinen, Albatrossen und See-Elefanten sowie zur Gestaltung bei Küsten- bzw. Landschaftsfotografie. In Südgeorgien weiß man nie, wo man hinsehen soll, denn überall gibt es etwas zu entdecken. Sie werden nicht nur viele Fotos mit nach Hause nehmen, sondern auch unvergessliche Erinnerungen.
Mögliche Anlandepunkte sind:
Salisbury Plain: Salisbury Plain ist oft die “Serengeti des Südens” genannt worden. Diesen Titel hat sich der von riesigen Gletschern eingeschlossene, breite Strand mit seinem aufregenden Angebot an Tieren auch verdient. Zehntausende von Königspinguinen nisten hier in der Nähe der Tussockgrasshügel. Hunderte von ihnen watscheln am Strand entlang und lassen sich auch durch die vielen See-Elefanten und Pelzrobben, die hier ebenfalls zu Hause sind nicht einschüchtern. Auch Eselspinguine lassen sich gelegentlich blicken.
Fortuna Bay / Stromness: Hier haben wir eventuell die Möglichkeit den historischen Spuren der britischen Polarlegende Sir Ernest Shackleton auf einer Wanderung nach Stromness Bay zu folgen. Dort und in Grytviken sehen wir verlassene, zerfallene und denkmalgeschützte Walfangstationen, die heute nur noch von Robben, See-Elefanten und Pinguinen bewohnt werden.
Gold Harbour: Gold Harbour wird so genannt, weil die Strahlen der Sonne die Felsen mit ihrem gelben Licht am Morgen und am Abend goldig schimmern lassen, ein besonderer Ort, auch wegen der zahlreichen Wildtiere wie See-Elefanten und massiven Kolonien der bunten Königspinguine.
Cooper Bay: Die zerklüfteten Buchten und Fjorde um Cooper Bay gehören zu den Highlights in Südgeorgien. Vulkangestein in bizarren Formen lädt zu aufregenden Zodiacfahrten ein, auf denen die Tierwelt diesmal vom Wasser aus beobachtet werden kann. Pelzrobben und See-Elefanten halten sich hier gern auf.
Drygalski Fjord: Im äußersten Südwesten Südgeorgiens schneidet der Drygalski Fjord tief in die Insel ein. Obwohl seine Gletscher in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen sind, gehören sie noch immer zu den faszinierendsten der Küste. Dies gilt insbesondere für die extrem zerklüfteten Gletscher. Mit etwas Glück sehen wir sie blau ins Meer kalben und werden Zeuge, wie neue Eisberge entstehen.
Royal Bay: Eine Anlandung im geschichtsträchtigen Moltke Harbour oder eine Zodiacfahrt nach Willpoint sind hier geplant.
St. Andrews Bay: Der Besuch der St. Andrews Bay besticht durch die größte Königspinguinkolonie Südgeorgiens: Die Brutkolonie über 100.000 Paaren ist ein unglaublicher Anblick.
Godhul: Bei der verfallen Walfangstation Godthul können wir zu einem nahegelegenen See und zum Gipfel wandern.

Grytviken: Einst war Grytviken eine quirlige Walfangstation. Heute erzählen aus dieser Zeit nur noch die Überreste einiger Gebäude und ein liebevoll eingerichtetes Museum, sowie die wieder vollständig hergerichtete, kleine, norwegische Kirche hinter dem alten Fußballplatz. Ein Pilgergang zum nahegelegenen Friedhof ist ein absolutes “Muss” für die Anhänger des Polarreisenden Shackleton, der hier seine letzte Ruhestätte fand.
Prion Island: Sicher einer der Höhepunkte dieser Seereise ist die Anlandung von Prion Island, wo wir Wanderalbatrosse an Ihren Nestern mit halbwüchsigen Kücken aus der Nähe beobachten können (die Insel ist in der Zeit vom 20. November bis 07. Januar für Besucher nicht zugänglich). Über eine Holztreppe und Stege gelangen wir in das Brutgebiet der streng geschützten Vögel. Von bequemen Aussichtsplattformen hoffen wir einige der riesigen Vögel beobachten zu können. (F M A)

16. - 17. Tag - Südpolarmeer: Nach einer unbeschreiblichen Zeit in Südgeorgien kehren Sie zu den Falkland-Inseln zurück. Seevögel wie der Albatros begleiten das Schiff und es lohnt sich immer, nach ihnen und anderen Seevögeln Ausschau zu halten. Schwerpunkt im Foto-Workshop sind nun die Workflows zum Sortieren, Bearbeiten und Archivieren der Bilder. (F M A)

18. - 19. Tag - Falkland-Inseln: Stanley ist die kleine britische „Hauptstadt“ der Falkland-Inseln. Alles liegt in Stanley nah beieinander: das Falklandmuseum an der Promenade, das Haus des Gouverneurs, die Kathedrale mit dem imposanten Walbogen, das Kriegsdenkmal sowie die vielen Souvenirläden, Pubs und Restaurants. Im Westen der Inselgruppe werden wir Anlandungen auf New Island und/oder Westpoint versuchen, wo sich erneut Gelegenheiten bieten, Felsenpinguine und Albatrosse zu sehen. (F M A)

20. Tag – Auf See: Von den Falklands aus nähert sich die MV Sea Spirit nun der Südspitze von Südamerika und fährt in den Beagle Kanal. Beim finalen Foto-Workshop von Martin Zwick werden die frischen Erlebnisse abschließend vertieft. (F M A)

21. Tag – Ushuaia - Ausschiffung: Am frühen Morgen ist Ushuaia erreicht. Nach dem Frühstück ist es Zeit, in der südlichsten Stadt der Welt von den restlichen Passagieren und dem Expeditionsteam Abschied zu nehmen. Ein Gruppentransfer bringt Sie je nach Abflugszeit entweder in die Stadt oder gleich zum Flughafen zum Flug nach Buenos Aires. Transfer und Übernachtung im Hotel in Buenos Aires. Optional Tango-Show mit Abendessen. (F)

22. Tag - Buenos Aires - Rückflug: Vormittags haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung, am Nachmittag folgt dann der Transfer zum internationalen Flughafen und der Abflug nach Europa. (F)


23. Tag - Ankunft in Frankfurt: Voraussichtlich am Nachmittag kommen wir in Frankfurt an.

Hinweise für die Teilnahme am Foto Workshop: Das Fotografieren der einmaligen Tierwelt steht im Fokus des Workshops. Der Workshop hat das Ziel das individuelle Niveau der Teilnehmer zu verbessern. Dabei steht das praktische Arbeiten mit den Tieren im Vordergrund. Die eigene Kamera sollte von den Teilnehmern beherrscht werden, Expertenwissen, jahrelange Erfahrung in der Tierfotografie oder eine extrem teure und umfangreiche Ausrüstung ist nicht notwendig. Weitere Informationen finden Sie hier bei Martin Zwick.

Hinweis zum Reiseverlauf: Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren. Der Expeditionsleiter entscheidet gemäß der Verhältnisse vor Ort und wird auch ad hoc auf aktuelle Gegebenheiten und Tierbeobachtung reagieren und den Fahrplan anpassen. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Alle Anlandungen sind vom Wetter, Verfügbarkeit von Anlandezeiten, örtlichen Landebestimmungen und Umweltschutzauflagen der IAATO abhängig. Der Fahrplan und Anlandezeiten werden über ein System der IAATO vor dem Beginn der Saison festgelegt. Der endgültige Fahrplan wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt und nach dem sicheren Ermessen des Kapitäns und den Eigenschaften des Schiffes umgesetzt.


Koenigspinguine_Sued-Georgien_©_Martin_Zwick_Naturfoto MV_Sea_Spirit_Poseidon_Expeditions Weddell_Robbe_Sued-Georgien_©_Martin_Zwick_Naturfoto


Sommerpreise pro Person bis 31.08.
2017
inkl. Flug ab/bis Frankfurt
Kreuzfahrt ab Puerto Madryn/an Ushuaia
in CLASSIC Triple   € 10.795,- € 10.795,-
in MAINDECK Suite € 11.995,- € 13.995,-
in CLASSIC Suite   € 12.495,- € 14.795,-
in SUPERIOR Suite € 13.790,- € 15.095,-
in DELUXE Suite    € 13.795,- € 16.295,-
in PREMIUM Suite  € 15.220,- € 17.395,-
in OWNER Suite    € 19.995,- € 22.895,-
Zuschläge für Einzelkabinen/Einzelzimmer auf Anfrage

Leistungen

♦ Internationale Flüge Frankfurt - Buenos Aires - Puerto Madryn/Trelew und zurück ab Ushuaia in der Economyclass voraussichtlich mit Lufthansa / Aerolineas Argentinas
♦ Zwei Übernachtungen vor der Einschiffung in Puerto Madryn inkl. Frühstück
♦ Eine Übernachtung vor dem Rückflug in Buenos Aires inkl. Frühstück
♦ Alle Transfers vom/zum Flughafen/Schiff/Hotel
♦ Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinen-Kategorie
♦ Alle Landgänge / Ausflüge / Zodiacfahrten laut Programm
Deutschsprachiger Naturfotograf / -guide und Foto-Workshop
♦ Führung während der Kreuzfahrt von unserem erfahrenen Expeditions- und Lektorenteam (deutsch- und englischsprachig)
♦ Alle Mahlzeiten an Bord während der gesamten Reise, Tee- und Kaffeestation 24 Stunden pro Tag


♦ Expedition Parka und ein Paar Gummistiefel (leihweise) für die Anlandungen
♦ Alle Hafengebühren
♦ Vorab-Materialien
♦ Digitales Voyage Log

Nicht enthalten

Flughafen- sowie Ausreisegebühren und -steuern
♦ Getränke & weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung

♦ Pers. Ausgaben & Trinkgelder
♦ Fakultative/optionale Ausflüge
♦ Gebühren für Visa / Touristenkarte
♦ Visa- und Einreisegebühren
♦ Versicherungen
♦ Wäscheservice und Kommunikationskosten
♦ Emergency Evacuation Versicherung (obligatorisch)

Preis- & Programmhinweise
♦ Preise ab 01.10.2017 unter Vorbehalt.
♦ Reservierung und Zahlungen: Für die Reservierung ist eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises pro Person erforderlich. Die Restzahlung hat bis 66 Tage vor Abfahrt zu erfolgen.
♦ Stornierungen: In der Regel belaufen sich die Rücktrittskosten, die Auf Kurs! Inselreisen bzw. Poseidon Expeditions für ihre Reise fordern muss –
jeweils pro Person – auf:
bis 210 Tage vor Reisebeginn: 15%,
ab 209 Tage bis 181 Tage vor Reisebeginn: 30%,
ab 180 Tage bis 91 Tage vor Reisebeginn: 40%,
ab 90 Tage bis 66 Tage vor Reisebeginn: 55%,


ab 65 Tage bis 31 Tage vor Reisebeginn: 70%,
ab 30 Tage bis 7 Tage vor Reisebeginn: 85%,
ab 6 Tage vor Reisebeginn bis am Tage der Anreise oder bei Nichterscheinen : 95%
♦ Kerosinzuschläge vorbehalten.
♦ Alle Reisegäste müssen über eine persönliche Auslandsreise-Krankenversicherung inklusive Rücktransport verfügen
♦ Alle Passagiere müssen spätestens 91 Tage vor der Abreise die zur Verfügung gestellten medizinischen / persönlichen Formulare sowie einen Beförderungsvertrag der Reederei ausfüllen
♦ Reiseverlauf: Die Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren. Der Expeditionsleiter entscheidet gemäß der Verhältnisse vor Ort und wird auch ad hoc auf aktuelle Gegebenheiten und Tierbeobachtung reagieren und den Fahrplan anpassen. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Alle Anlandungen sind vom Wetter, Verfügbarkeit von Anlandezeiten, örtlichen Landebestimmungen und Umweltschutzauflagen der IAATO abhängig. Der Fahrplan und Anlandezeiten werden über ein System der IAATO vor dem Beginn der Saison festgelegt. Der endgültige Fahrplan wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt und nach dem sicheren Ermessen des Kapitäns und den Eigenschaften des Schiffes umgesetzt.
♦ Ausführliche Informationen finden Sie in den Download-Infos bzw. Detailprogrammen.
♦ max. 114 Personen an Bord bzw. Foto Workshop an Bord mit Martin Zwick max. 11 Personen.

Wanderalbatrosse_Tussok_Sued-Georgien_©_Martin_Zwick_Naturfoto Whaling_Station_Sued-Georgien_©_Martin_Zwick_Naturfoto Suedlicher_See-Elefant_Tussok_Sued-Georgien_©_Martin_Zwick_Naturfoto


Hinweise zum Reiseziel
Südgeorgien liegt in der Subantarktis südlich der Antarktischen Konvergenz auf ca 54 Grad Süd (Hamburg liegt auf 53,33 Grad Nord). Die meiste Zeit befinden wir uns auf der klimatisch günstigen und viel windstilleren Ostseite der Insel. Das Klima ist feucht-kalt, aber viel besser als gemeinhin angenommen. Die hohen Berge und die vorherrschenden westlichen Winde erzeugen oft Lee- und Föhneffekte, von denen wir profitieren. Bei den Überfahrten werden wir uns in einer Zone mit häufigen Stürmen befinden, wer zur Seekrankheit neigt sollte dies berücksichtigen. Die Ankerplätze auf der Ostseite sind sehr geschützt und von Stürmen oder Seegang kaum betroffen. An vielen Stellen der Insel wird noch Schnee vom Winter liegen, die Temperaturen liegen fast immer zwischen 5 und 10 Grad plus. Es wird regnen oder schneien, häufiger jedoch werden wir sonniges oder wolkiges Wetter bekommen. Echte Stürme sind an der geschützten Ostseite eher selten.
Die Hauptinsel ist rund 160 Kilometer lang und bis zu 30 Kilometer breit. An der Ostküste der Insel befindet sich mit Grytviken der ehemalige Hauptort von Südgeorgien. Die gebirgige, zerklüftete und zumeist von Eis bedeckte Landschaft macht den Großteil der Hauptinsel und der anderen zum Gebiet zählenden Inseln schlecht bewohnbar. Elf Berge Südgeorgiens sind über 2000 m hoch; als höchste Erhebung gilt der Mount Paget mit 2934 m. Die Walfangstationen sind der Kontrapunkt zur wilden Natur von Südgeorgien. Diese Relikte einer vergangen Zeit strahlen eine seltsame Faszination aus. Der Zutritt zu den meisten Stationen ist aus Sicherheitsgründen verboten, der Zahn der Zeit nagt gewaltig an den Gebäuden und Industrieanlagen. Mit ziemlicher Sicherheit kann Grytviken betreten werden, da es von giftigem Asbest befreit und bautechnisch abgesichert wurde. In Grytviken gibt es zudem ein Museum, das speziell die Epoche des Walfangs und dem Leben der Arbeiter in den Walfangstationen gewidmet ist. Sehr empfehlenswert! Hier liegt auch das Grab von Sir Ernest Shackleton, auf dessen Spuren wir uns immer wieder bewegen. Das Wetter kann immer Einfluß auf die Reise haben, die endgültigen Landeplätze werden erst direkt bei Südgeorgien kurzfristig entschieden.


Hinweis zum Reiseverlauf
Eine Reise in die Polargegenden kann immer unberechenbar sein, die regelmäßig Variationen in unseren Routen erfordert. Alle Anlandeplätze können nur besucht werden, wenn die vorherrschenden Wetter- und Eisbedingungen es zulassen. Die oben genannte Beschreibung sollte als beispielhaft gelesen werden, die sich jederzeit ändern kann. Der Schiffskapitän wird in Verbindung mit dem Expeditionsleiter laufend den Routenplan entsprechend der jeweiligen Wetter- und insbesondere der Eisbedingungen anpassen, um Anlandeplätze auszuwählen und die Begegnungen mit Wildtieren zu maximieren. Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung voller Erkundungstouren durch diese Gewässer haben wir eine große Anzahl von hervorragenden Landeplätze und Tierbeobachtungsmöglichkeiten zur Auswahl, auch wenn das Wetter nicht ideal ist oder wenn schwere Eisbedingungen die ursprünglich geplante Route blockieren. Flexibilität ist eine unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an unseren Expeditionskreuzfahrten.


Hinweise für die Teilnahme am Foto Workshop
Das Fotografieren der einmaligen Tierwelt der Subantarktis steht im Fokus des Workshops. Der Workshop hat das Ziel das individuelle Niveau der Teilnehmer zu verbessern. Die Teilnehmer werden schon in Patagonien intensiv auf das Fotoziel Subantarktis mit ihrer speziellen Tierwelt und Landschaft vorbereitet, um an den Lokationen das vermittelte Wissen bereits umsetzen zu können. Für die Teilnahme am Fotoworkshop ist Expertenwissen, jahrelange Erfahrung in der Tierfotografie oder eine extrem teure und umfangreiche Ausrüstung nicht notwendig. Der Umgang mit der/den eigenen Kamera(s) sollte jedoch beherrscht werden.
Ein Schwerpunkt der Fotoreise ist die Schulung zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich der Bildgestaltung in der Tier- und Landschaftsfotografie. Kompositionselemente und Gestaltungsrichtlinien werden an Beispielen aus der klassischen Malerei und der Fotografie subpolarer Regionen erläutert und die Umsetzung vor Ort diskutiert und geübt. Technische Themen, Tipps und Tricks zum Fotografieren vom Zodiac oder in Kolonien runden die Inhalte ab.
In Patagonien und während der Überfahrten können wir täglich für einige Stunden exklusiv einen Raum unseres Schiffes/Hotels nutzen. Auf Südgeorgien und Falkland wird der Schwerpunkt natürlich auf dem praktischen Fotografieren liegen. Auf der Überfahrt von Puerto Madryn zu den Falklands und nach Südgeorgien steht Bildgestaltung und Aufnahmetechnik im Vordergrund. Auf der Rückfahrt nach Ushuaia widmen wir uns dann vorwiegend den Workflows rund um die Bildbearbeitung und Archivierung.
Im Gegensatz zu anderen Lokationen ist der Einsatz von extrem langen Brennweiten nicht notwendig. Meistens können wir uns im Rahmen der Regeln der Expeditionskreuzfahrt frei an (nicht in) den Kolonien bewegen. Pinguine und See-Elefanten haben wie die meisten Tiere auf Südgeorgien und Falkland keine große Fluchtdistanz, oft werden Pinguine aus Neugierde sich uns von alleine nähern. 300-400mm Telebrennweite (Vollformatsensor) ist ausreichend, um gut fotografieren zu können. Flexibilität ist Trumpf, vom Zodiac aus oder in den Kolonien sind langbrennweitige Zoomobjektive von Vorteil. Der Einsatz eines Statives ist nicht zwingend notwendig und wird nur in speziellen Situationen empfohlen. Wegen der geringen Fluchtdistanz und bei Fotografieren der Kolonien sind auch Weitwinkelbrennweiten bis 24mm (Vollformatsensor) sinnvoll. Für die Landschaftsfotografie brauchen wir zusätzlich Graufilter und Polfilter.
Bei der Ausrüstung sollte immer daran gedacht werden, daß wir fast nur per Zodiac an Land gehen werden. Die Ausrüstung muß "gut tragbar" sein, auch beim Aus- und Einsteigen am Strand. Eine gute Fototasche, die Spritzwasser verträgt, ist notwendig. An Land kann die Tasche oft nicht abgesetzt werden, die Kolonien sind schlammig und oft verkotet und auch die beste Profikamera in der besten Kameratasche wird von einem liebestollen See-Elefanten ganz einfach "platt" gemacht, wenn sie denn am Boden liegt.
Wer die Kursinhalte insbesondere bei der Bildbearbeitung am eigenen Laptop verfolgen und üben will benötigt einen Laptop mit Adobe Lightroom (aktuelle Version ist zwingend!). Je nach Fotostil ist Speicherplatz für 10.000 bis 25.000 Bilder vorzuhalten. Bilder während der Tour zu löschen ist unrealistisch und wird aus verschiedenen Gründen nicht empfohlen.


Der Kursleiter bespricht vor der Reise mit jedem Teilnehmer die Ausrüstung und beantwortet Fragen zur Reise und zum Workshop.


Dokumente
Reiseprogramm (.pdf)

Schiffinfos MV Sea Spirit (.pdf)
Detaillierte Kabinenbeschreibung (.pdf)
Anmeldeformular (.pdf)
Reisebedingungen der Reederei (.pdf)
Reisebedingungen des Veranstalters (.pdf)

Falkland-Inseln_Sued-Georgien_©_Poseidon_Expeditions
Einreise & Gesundheit
♦ Zur Einreise benötigen Reisende deutscher Staatsangehörigkeit z.Zt. den Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. Bei Flügen über die USA ist ein maschinenlesbarer Reisepass und eine ESTA-Registrierung erforderlich
♦ Es sind z.Zt. keine Impfungen vorgeschrieben, bitte wenden Sie sich für weitere Auskünfte an ein örtliches Tropeninstitut

Allgemeine Hinweise

♦ Höhe der Anzahlung: 10% des Reisepreises, Restzahlung bitte 30 Tage vor Reisebeginn. Bei Kreuzfahrten gelten ggf. besondere Zahlungs- und Stornobedingungen, die Sie unter den obigen Programmhinweisen und/oder den Dokumenten zum Download finden. Wir bitten um Beachtung
♦ Sofern bei den Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn möglich
♦ Die Reisepreiszahlung ist durch eine Insolvenzversicherung abgesichert
♦ Die Durchführung der Reise erfolgt durch den Veranstalter Auf Kurs! Inselreisen Jürgen Stock. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten
© Auf Kurs! Inselreisen Jürgen Stock 2017

Kontakt & Buchen

Auf Kurs! Inselreisen
Jürgen Stock
Sven-Hedin-Str. 8
22523 Hamburg
Tel. +49 - 40 - 57 12 96 51
Fax +49 - 40 - 57 12 96 49
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web www.antarktis-expedition.info

logo

Kontakt

Auf Kurs! Inselreisen
Jürgen Stock
Sven-Hedin-Str. 8
22523 Hamburg
Deutschland
Tel. +49 40 57129651
Fax +49 40 57129649
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web www.antarktis-expedition.info

Ihr Lotse auf den Reisewelten der Meere

Back to top