Eiscamp Ostgrönland – Foto Workshop – Eisige Landschafen im Sermilik Eisfjord

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Der Sermilik Eisfjord liegt an der zerklüfteten, wenig besuchten Küste Ostgrönlands und bietet atemberaubende Möglichkeiten zum Fotografieren. Wilde Fjorde voller Eisberge, kalbende Gletscher, spielende Robben oder Wale, die majestätisch durch die Fjorde ziehen – diese Region bietet Fotomotive im Überfluss.
Unser einsam gelegenes und gemütliches Eiscamp am Sermilik Eisfjord ist die Basis für die meisten Wanderungen und Bootsausflüge in die arktische Wildnis mit ihren gewaltigen Gletschern und glitzernden Eisbergen. Beim Aufenthalt in Tasiilaq, der „Hauptstadt Ostgrönlands“ und vor allem beim Besuch von kleinen Siedlungen wie Tinit (Tiniteqilaq) oder Kuummiut können wir auch das Leben und die Kultur der Inuit näher kennenlernen.
Diese Reise ist speziell für abenteuerlustige Natur- und Reisefotografen konzipiert, führt zu den wenig bekannten Naturwundern im Osten Grönlands und wird von Martin Zwick, einem professionellen Fotografen, geführt. Weitere Informationen finden Sie hier bei Martin Zwick.

Ihr Lotse zur Reise
» Inlandeis, Eisberge und Gletscher im Sermilik Eisfjord
» Knud Rasmussen und Karale Gletscher im Sermiliqaq Fjord
» Abgelegene Siedlungen Tinit (Tiniteqilaq) und Kuummiut
» Tasiilaq, die „Hauptstadt“ Ostgrönlands und Kulusuk
» Wanderungen und Bootsfahrten teilweise mit zusätzlichen lokalen Führern
» Sondertarife bei Kombination mit der Reise „Islands Westfjorde" im Sept. 2022
» Teilnehmerzahl min. 6 - max. 9 Personen

09.09. - 18.09.2022
10 Tage
ab/bis FRA
ab € 4.285,- p.P.

Reiseverlauf

1. Tag – 09.09.2022: Anreise der Teilnehmer/innen aus Deutschland: Mit einem Flug über den Atlantik erreichen wird das herbstliche Island. Nach dem Transfer vom Zielflughafen ins Hotel in Reykjavik wird die Gruppe vom Reiseleiter begrüßt und die Details der nächsten Tage werden in der Gruppe besprochen. Bei passendem Wetter rundet eine kurze Stadtführung den Anreisetag mit den ersten Eindrücken dieser Reise ab. Unterkunft in einem Hotel der Mittelklasse im Zentrum von Reykjavik.

2. Tag – 10.09.2022 – Weiterflug nach Kulusuk, Grönland und Fahrt nach Tasiilaq: Ein kurzer Transfer bringt uns am Vormittag zum Inlandsflughafen Reykjaviks, von dem wir unseren Flug mit einer Propellermaschine nach Kulusuk in Grönland antreten. Bei guter Sicht können wir unsere ersten Eisberge und manchmal sogar Wale in der Dänemarkstraße begrüßen. Ankunft an dem auf einer kleinen Insel gelegenen Flughafen Kulusuk und Transfer mit dem Boot oder Hubschrauber nach Tasiilaq, der Hauptstadt Ostgrönlands.
Mit etwa 2.000 Einwohnern, 6 Kilometern Straße, etwa 80 Autos und einigen hundert Schlittenhunden ist Tasiilaq der größte Ort Ostgrönlands, das mit Ausnahme von einigen kleinen Siedlungen fast völlig unbewohnt ist. Eingerahmt von spitzen, teilweise eisbedeckten Bergen ist Tassiilaq eine malerische Stadt mit bunten Häusern, einem lebendigen Hafen und typisch grönländischen Leben.
Nach dem Einchecken in unserem Hotel können wir den 180-Grad-Blick auf die Stadt und die Berge dahinter genießen, um dann mit unserem Expeditionsleiter Tasiilaq zu erkunden und zu fotografieren. Im Hafen können wir die täglichen Aktivitäten der Fischer und die Verarbeitung des Fangs beobachten und bei schönem Wetter machen wir uns vielleicht auch auf einen Spaziergang am Kirchhof der Stadt vorbei ins Blumental. Der fotografische Schwerpunkt dieses Tages liegt in der Reisefotografie. Unterkunft im örtlichen Hotel. F A

3. Tag – 11.09.2022 - Zum Inlandeis und weiter ins Eiscamp: An unserem ersten Eiscamptag wollen wir zunächst ein kleines Stück der riesigen Eiskappe Grönlands fotografieren. Um 9 Uhr morgens starten wir zu einer spektakulären Bootstour auf der wir unsere ersten Eisberge fotografieren werden und mit etwas Glück auch unsere ersten Meeressäuger beobachten können.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichen wir in der Nähe von Isortoq (ca. 40 Einwohner) den Rand einer Gletscherzunge, die direkt von der Eiskappe herabfließt. Wir machen uns mit der Gletscherausrüstung und den Sicherheitsanweisungen vertraut und starten zu unserem ersten fotografischen Abenteuer in der Tundra und auf dem Eis. Wir bleiben ca. 3-4 Stunden, um das Eis, seine Strukturen, Farben und die Landschaft in der es eingebettet ist zu fotografieren. Es wird unser erstes spannendes und nicht ganz einfaches fotografisches „Projekt“ werden.
Voller Eindrücke und mit hoffentlich gut gefüllten Speicherkarten besteigen wir wieder unser Boot und fahren über den Sermilik-Eisfjord zum Eiscamp Qaattu, in dem wir die nächsten vier Nächte bleiben werden. Das Camp Qaattu besteht aus fünf kleinen Hütten (für jeweils max. 2 Personen) und einer Gemeinschaftshütte mit einer voll ausgestatteten Küche, einem Essbereich und einer Lounge. Zusätzlich gibt es eine Servicehütte, in der wir Zugang zu einer heißen Dusche haben. Die Hütten sind rustikal, gemütlich und recht komfortabel. Das Camp liegt direkt am mit Eisbergen übersähten Sermilik Eisfjord an der Mündung eines kleinen Tales in nahezu unberührter Tundra. F M A

4. - 6. Tag – 12.09. - 14.09.2022 – Eiscamp, Eisberge und Fjorde: Für unsere Tage im Eiscamp haben wir einige Schwerpunkte geplant, die natürlich von Wind, Wetter und Eisgang beeinflusst werden. Erst vor Ort werden wir zusammen mit unserem lokalen Guide die genauen Aktivitäten und Fotoziele festlegen. Für diese Tage sind die Zodiacs des Eiscamps die Transportmittel, die uns zu den Fotozielen und Wanderungen bringen werden.

Die umliegenden Gletscher kalben ständig große Mengen an Eisbergen und selbst im Sommer können Boote oft nicht weit in die nördlicheren Bereiche der Fjorde vordringen. Ostgrönland ist immer auch ein Abenteuer!
Diese Region Ostgrönlands wird im Sommer kaum von Eisbären besucht. Rund um das Eiscamp können sich die Besucher daher mit gebotener Vorsicht frei bewegen. Trotzdem sind im Camp natürlich Waffen für Notsituationen vorhanden. Außerhalb des Umkreises des Camps muss die Gruppe aus sicherheitstechnischen Gründen zusammen bleiben. F M A (Für alle Tage im Camp)

Sermilliq-Eisfjord: Der Sermilik-Eisfjord (Sermilik auf Grönländisch bedeutet Eisfjord) mit seinen Eisbergen wird eines unserer Hauptfotoziele sein. Wir erkunden den zweitgrößten Eisfjord der Welt, die größten Eisberge hier können über einen Kilometer Durchmesser haben und fast 500 Meter in die Tiefe ragen. Der Fjord reicht etwa 80 km ins Land und ist von verschiedenen Gletschern umgeben. Je weiter unser Boot, von dem wir meistens fotografieren werden, in den Fjord vordringt, desto mehr Eis bedeckt die Wasseroberfläche. Hier wählen wir frei „unsere eigenen“ Eisberge. Mit etwas Glück werden wir weißes Eis, blaues Eis, schwarzes Eis und klares Eis sehen und fotografieren. Die Eisbergfotografie ist Schwerpunkt im Eisfjord. Aber Vorsicht, Eisberge machen süchtig! Mittlere bis längere Brennweiten sind hier oft empfehlenswert, da bei großen Eisbergen ein Sicherheitsabstand eingehalten werden muss. Eisberge zerbrechen oder kippen regelmäßig und lösen dabei hohe Wellen aus. Die Schmelzmarken und unterschiedlichen Oberflächen des Eises zeugen von diesen Ereignissen! Bei dichterem Eis mit kleineren Eisbergen eignen sich auch Weitwinkel hervorragend zur Eisbergfotografie.
Es gibt auch eine gute Chance, Robben, Buckelwale, Finnwale und Delfine im Fjord zu sehen. Je nach Situation bleiben wir mit einem Lunchpaket den ganzen Tag draußen oder wir machen mehrere, kürzere Exkursionen um auch die goldene oder blaue Stunde mit dem Eis und der Kamera zu erleben.

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Johann-Pedersen-Fjord:
Der Schwerpunkt bei der Exkursion in den Johann-Pedersen-Fjord liegt auf Eisfronten, Gletscherzungen, dem Inlandeis und natürlich dem Fjord als solches. Wenn uns aber ein schöner Eisberg begegnet, werden wir natürlich nicht nein sagen! Wir sind umgeben von einer magischen Landschaft mit steilen Auslassgletschern und fahren in den hinteren Teil des Fjords, wo uns ein natürliches Amphitheater erwartet. Drei gewaltige Gletscher schieben sich durch die Berge in das Eiswasser, die Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen am Horizont zu sehen ist. Wir fahren dann weiter zum Hahn-Gletscher. Wenn wir an einer Seite des Hahn-Gletschers an Land gehen, können wir auch wieder von Land die gesamte Szenerie mit ihren Gletschern und der Tundra fotografieren. Der Hahn-Gletscher kalbt regelmäßig und mit etwas Glück werden wir Zeuge der Geburt von neuen Eisbergen.

Wanderungen am Eiscamp:
Liegt bei den Zodiac-Ausflügen der Schwerpunkt oft auf Eis und den großen Szenen, erlaubt uns die Tundra rund um das Camp einen anderen Blick auf Ostgrönland und seine Ökosysteme. Die wenige Vegetation kämpft ums Überleben, auch das ist ein typisch grönländisches Fotomotiv. Im Herbst leuchtet die spärliche Vegetation oft in gelben und roten Farben, die einen schönen Kontrast zu den weißen oder blauen Eisbergen bildet. Täler und Bergkuppen können erwandert werden und nach vielen Stunden im Zodiac tut es uns allen sicher gut die Beine etwas zu bewegen.

Aurora Borealis: Ein schwer berechenbares Fotoobjekt sind Nordlichter.


Ende September geht in dieser Region die Sonne um ca. 19.30 Uhr unter, ca. 45min später herrscht je nach Mondphase völlige Dunkelheit. Rund um die Tag- und Nachtgleiche gibt es gute Chancen Nordlicht zu sehen, insbesondere da wir uns wieder dem Nordlichtoptimum des 11-jährigen solaren Zyklus nähern. Daher wird der Tag nicht mit dem Sonnenuntergang enden und wir können bei klarem Wetter auf Nordlicht hoffen. Ein stabiles Stativ gehört daher ins Gepäck. Nordlicht zu fotografieren ist nicht besonders schwer und erfordert auch keine besondere Ausrüstung. Ein gutes, lichtstarkes Weitwinkel zwischen 21mm und 24mm ist sinnvoll. Unser Fotoguide wird am Anfang der Reise die Aufnahmetechnik und Tipps und Tricks erklären. Wer noch nie oder schon lange nicht mehr Nordlichter fotografiert hat, kann auch an der Praxisübung in einer der ersten Nächte teilnehmen. Wenn das Nordlicht kommt, kann nicht mehr viel erklärt werden, die Handgriffe müssen sitzen!

7. Tag – 15
.09.2022 – Vom Eiscamp über Tinit (Tiniteqilaq) nach Kuummiut: Am  Morgen verlassen wir das Eiscamp, um neue Fotoziele anzusteuern. Heute werden wir nicht nur im Bereich der Landschaftsfotografie aktiv sein sondern unsere fotografischen Ziele wieder verstärkt in den Facetten der Reisefotografie suchen. Nach kurzer Bootsfahrt erreichen wir die kleine Siedlung Tinit bzw. Tiniteqilaaq, auf Grönländisch "Die Meerenge, die bei Ebbe trocken läuft". Die kleine Siedlung bietet einen spektakulären Blick auf den Eisfjord mit seinen kolossalen Eisbergen und dem Inlandeis, das den Horizont dominiert. Nur ca. 113 Menschen leben dauerhaft in Tiniteqilaaq.


Nach der Ankunft in der Siedlung haben wir die Zeit, in der Gruppe oder auf eigene Faust durch die Siedlung zu schlendern und das Ambiente und die Landschaft in uns auf zu nehmen. Am frühen Nachmittag verabschieden wir uns wieder von "Tinit" und steuern auf dem Weg zum Knud-Rasmussen-Gletscher auf die Fischerei- und Jagdsiedlung Kuummiit zu.
Wir haben nach der Bootsfahrt Zeit, die Siedlung auf eigene Faust zu erkunden und erneut in eine typisch grönländische Siedlung einzutauchen. Kummiit ist grönländisch für "Die Menschen, die am Fluss leben". Mit ca 309 Menschen, hauptsächlich Fischern und Jägern ist diese Siedlung schon fast eine kleine Stadt.
Als einfache Unterkunft für eine Nacht dient uns ein gemütlich-rustikales Haus mit Platz für 8 Personen in einem Schlaflager. Es verfügt auch über ein Wohnzimmer mit Küche, alles auf ca. 50 Quadratmetern. Es gibt keine Dusche oder Spültoilette im Haus und Wasser wird aus dem nahe gelegenen Zapfhaus geholt. Das bringt uns mitten in die normale Lebenswirklichkeit der Grönländer abseits jeder Romantik. In den kleineren Siedlungen gibt es kein fließend Wasser, die Wasserleitungen würden im Winter gefrieren und im Boden herrscht Permafrost, das Wasser zum Kochen und Waschen muss in Kanistern aus dem Brunnenhäuschen geholt werden, auch bei -40 Grad C im Winter. Duschen gibt es, wenn überhaupt, nur in Schulen oder Gemeindehäusern. Gebrauchtes Wasser wird oft einfach ins Freie geleitet! Spültoiletten gibt es in diesen Siedlungen so gut wie nie, Trockentoiletten sind der Standard. Diese eine Nacht wird uns neben den idyllischen Fotomotiven des Ortes einen anderen Einblick in das normale Leben der Grönländer erlauben! FMA

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8. Tag - 16
.09.2022 – Zum Knud-Rasmussen-Gletscher und zurück nach Kulusuk: Am Morgen verabschieden wir uns wieder von Kuummiut und steuern geradewegs auf den Knud-Rasmussen-­Gletscher zu. Schon von Weitem sehen wir die gewaltige Abbruchkante und gehen wenn möglich in sicherer Entfernung an Land, um den gewaltigen Eisstrom hinter der Gletscherkante zu fotografieren. Der Knud-Rasmussen-Gletscher produziert genau die richtige Menge Eis, damit unser lokaler Skipper uns nahe an die Eiswand bringen kann. Die letzten Meter können wir am Fjordufer laufen. Vielleicht sehen wir sogar große Teile des Gletschers abbrechen und sich in neue Eisberge verwandeln. Der Gletscher produziert auch schönes blaues Eis, überall einmalige Fotomotive! An Land genießen wir unser Lunchpaket und die heißen Getränke, die wir mitgebracht haben, und nutzen die Zeit, den kalbenden Gletscher zu beobachten.
Der nächste Höhepunkt dieses Tages ist der Sermiligaaq-Fjord. Der Name bedeutet „der schöne Gletscherfjord“ und macht seinem Namen alle Ehre. Die Landschaft um uns herum wird von zerklüfteten, alpin anmutenden Bergen, schmalen Fjorden und kalbenden Auslassgletschern dominiert, deren Fronten in den Fjord reichen. An einem Punkt können wir den Blick auf zwei Kalbungsgletscher gleichzeitig, den Karale-Gletscher zu unserer Linken und den Knud-Rasmussen-Gletscher zu unserer Rechten, genießen. Die Bootstour ist ein Abenteuer für sich. Seevögel und Robben ruhen auf Eisschollen inmitten mächtiger Berge, Eisfeldern und Eis in verschiedenen Farben, auch sehen wir oft Finnwale auf dieser Tour.
Am Nachmittag machen wir uns auf die Rückreise nach Kulusuk. Je nach Möglichkeit und Wetterlage werden wir auf der Rückfahrt noch bei Ikateq einen kurzen Zwischenstopp einlegen, um die Überreste einer amerikanischen Basis aus dem Zweiten Weltkrieg zu fotografieren, ein typisches „Lost Places“ Fotomotiv.


Hier betrieben die Amerikaner von 1942 bis 1947 einen Flugplatz und wir können immer noch das Flugfeld, die korrodierten Ölfässer, Fahrzeuge und Ruinen sehen. Es ist kaum zu glauben, dass bis zu 1.000 Flugzeuge pro Monat hier gelandet sind und sofort wieder betankt wurden.
Es gab sogar ein Kino für die wartenden Piloten - mitten im Nirgendwo! Die letzte Übernachtung auf Grönland erfolgt im örtlichen Hotel in Kulusuk und wir werden bei einem letzten gemeinsamen Abendessen die Erlebnisse der Woche noch einmal Revue passieren lassen! Grönland ist ein faszinierendes Land! F M A

9. Tag – 17.09.2022 – Kulusuk - Reykjavik - Keflavik / Island:
Unsere Reise in Grönland ist zu Ende. Wir verabschieden uns von Grönland und auf dem Flug nach Island erwartet uns bei schönem Wetter noch einmal ein toller Blick auf die ostgrönländische Küste und den Nordatlantik. Nach Ankunft in Reykjavik, das uns nach den einsamen Fjorden Grönlands wie eine Megacity erscheinen wird, haben wir eventuell noch ein paar Stunden Zeit zur freien Verfügung. Zu gegebener Zeit verabschieden wir uns von unserem Reiseleiter und fahren nach Keflavik zur Übernachtung ins Hotel. F

10. Tag - 18.09.2022 – Das Ende der Reise: Sehr früh am Morgen machen wir uns auf zum internationalen Flughafen von Keflavik. Nun heißt es Abschied nehmen von der Gruppe und von Island und es folgen die individuellen Rückflüge zu den Heimatflughäfen.

Verlängerung möglich: Optional können Sie die Reise verlängern und an der nachfolgenden Fotoreise in Islands Westfjorde teilnehmen. Die letzte Übernachtung erfolgt dann nicht in Keflavik sondern in Reykjavik, wo diese Reise, wieder mit M. Zwick als Reiseleiter, direkt am 18.09.2022 weitergeht. Ein Kombinationsangebot erhalten Sie auf Anfrage.


Hinweise für die Teilnahme am Foto Workshop: Teilnehmer/innen müssen den Umgang mit ihrer Kamera und Objektiven beherrschen und ein Grundlagenwissen zur allgemeinen Fotografie wie z.B. die Abhängigkeit von Belichtungszeit zu Blende besitzen. Die theoretischen Teile des Workshops werden der Situation (Wetter, Reisezeiten etc.) entsprechend in das Programm, insbesondere im Eiscamp, eingeflochten. Folgende Inhalte sind vorgesehen:
Bildgestaltung in der Landschaftsfotografie, Besonderheiten zur Fotografie von Eis und Eisbergen, Fotografie von Nordlicht, Aufnahmetechniken bei hochauflösenden Sensoren, pro/contra Stativ, Grundlagen der digitalen Fotografie: Sensoren, Farbräume, Dateiformate, Bildbearbeitung.
Im praktischen Teil erfolgt bei jeder Lokation eine Einführung mit der ganzen Gruppe. Bei aller Theorie und Praxis darf eines nicht vergessen werden: Wichtig ist der Spaß am Fotografieren und das wird auch immer im Mittelpunkt stehen. Da uns regelmäßig Wanderungen zu unseren Fotozielen führen und wir immer mit dem Boot unterwegs sein werden, muss auch bei der Fotoausrüstung auf Gewicht, Packmaß und „Tragbarkeit“ geachtet werden. Weitere Informationen zur Fotoausrüstung finden Sie hier bei Martin Zwick.
Generell ist zu beachten, dass die Übernachtungen im Eiscamp und in Kuummiut (Schlafsack erforderlich) Flexibilität und Komfortverzicht von den Teilnehmenden erfordern! Für die langen Bootstouren in teils offenen Booten benötigen alle Teilnehmer gute Regenkleidung gegen Wind und Spritzwasser. Das Gepäck sollte auf ein Minimum reduziert sein, damit die Boote schnell be- und entladen werden können. In den kleinen Siedlungen werden wir direkt mit der Kultur der lokalen Inuit konfrontiert werden, dazu gehört auch die Jagd auf Meeressäuger, die nach wie vor das Überleben der Menschen sichert.

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Termine und Frühbucher-Preise pro Person

09.09. -18.09.2022

bei 9 Personen € 4.499,- / € 4.285,-
bei 8 Personen € 4.545,- / € 4.330,-
bei 7 Personen € 4.599,- / € 4.380,-
bei 6 Personen € 4.699,- / € 4.475,-


Die Frühbucherpreise sind gültig bis 30.11.2021

Leistungen

♦ Internationale Flüge Frankfurt - Keflavik - Kulusuk und zurück in der Economyclass (ggf. mit Zwischenstopp, andere Abflughäfen auf Anfrage)
♦ Alle Transfers in Island per Fahrzeug sowie in Grönland per Boot oder Hubschrauber (teilweise in internationaler Gruppe)
♦ Alle Hotel- / Camp- und Hüttenübernachtungen wie beschrieben (teilweise einfach und im Mehrbettzimmer mit gemeinschaftlich genutzten Sanitäranlagen)
♦ Alle Boots- und Landausflüge und Aktivitäten gemäß Reiseverlauf


♦ Tägliches Frühstück, Abendessen in Tasiilaq und Kulusuk sowie Vollpension im Camp und Hütte (Frühstück, Mittagssnacks/Picknick, Abendessen)
♦ Deutschsprachiger Naturfotograf / Guide, teilweise zusätzlich örtliche Guides

Nicht enthalten

♦ Flughafen- sowie Ausreisegebühren und -steuern
♦ Getränke & weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung

♦ Pers. Ausgaben & Trinkgelder
♦ Fakultative / optionale Ausflüge
♦ Übergröße / zusätzliches Gepäck auf Bootstouren und Hubschrauberflügen

♦ Gebühren für Visa / Touristenkarte
Rail & Fly (Preis auf Anfrage)

Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage (begrenzt verfügbar)

Preis- & Programmhinweise
♦ Preise ab 01.09.2022 unter Vorbehalt
♦ min. 6 - max. 9 Teilnehmende


Aufgrund der besonderen Gruppenbuchungsbedingungen ist die Buchung und vollständige Zahlung bis spätestens 60 Tage vor Reisebeginn notwendig
Programmänderungen aufgrund von Eis- und Wetterbedingungen, Flugplanänderungen etc. bleiben vorbehalten
Die Reise beinhaltet keine langen Wanderungen. Die Teilnehmenden müssen jedoch in der Lage sein, kürzere Strecken in teilweise weglosen Gelände zu bewältigen.
♦ Die Ostküste von Grönland ist eine sehr abgeschiedene und wenig besiedelte Region, die Mittagsverpflegung wird i.d.R. als Mittagssnack/Picknick mitgenommen, in der Schlafsackunterkunft/Hütte in Kuumiuut erfolgt Selbstverpflegung, wir kochen zusammen. Es gibt in Kuummiit keine Dusche oder Spültoilette im Haus und Wasser wird aus dem nahe gelegenen Zapfhaus gesammelt. Schlafsäcke (Miete ca. DKK 50,- pro Person & Tag) und Isomatten (in der Hütte inklusive) benötigen wir für die Nacht in Kuummiut. Ein 2-Personen-Zelt ist alternativ auf Wunsch für ca. DKK 200,- pro Tag zu mieten.

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Hinweise zum Reiseziel
Das Sommer- und Herbstwetter in Ostgrönland ist äußerst unvorhersehbar. Das Wetter ist eine Mischung aus marinen Tiefdrucksystemen, gemischt mit dem stabileren Hochdruck-Binnenklima. Das Wetter kann den Verlauf unserer Tour erheblich beeinflussen, da unsere Boote den Hafen bei starkem Wind oder Sturm nicht verlassen können. Die Lufttemperatur variiert normalerweise zwischen + 3 ° C und + 8 ° C in Grönland und + 5 ° C bis + 15 ° C in Island, mit kühlen Morgen- und Abendstunden. Es kann windig werden, insbesondere im Tasiilaq-Gebiet. Sonnenaufgang ist Mitte September in Grönland gegen 6 Uhr, und Sonnenuntergang gegen 19.30 Uhr. Mit etwas Glück werden wir Polarlichter am Himmel beobachten können.
♦ Geld: Landeswährung ist die Isländische Krone
bzw. die Dänische Krone. Die Preise sind hoch. Kreditkarten (insbesondere VISA) werden allgemein akzeptiert. Kunden werden sehr oft nach einer PIN gefragt.
♦ Sprache: Die Landessprache ist Isländisch, bzw. Dänisch und Inuit.
♦ Zeitverschiebung: Island und Südost-Grönland liegen zwei bzw. vier Stunden hinter der mitteleuropäischen Sommerzeit.
♦ Reiseandenken: Es gibt wunderbare Souvenirs zum Verkauf. Trotzdem darf ein Teil dieser handwerklichen Kunst (zum Beispiel, wenn Narwalzahn oder Walrossstoßzahn verwendet wurde) nicht aus Grönland ausgeführt werden.


Einreise
& Gesundheit

♦ Zur Einreise benötigen Reisende deutscher Staatsangehörigkeit z.Zt. einen Reisepass, der mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss
♦ Es sind z.Zt. keine Impfungen vorgeschrieben, es ist jedoch damit zu rechnen, dass ein vollständig dokumentierter Impfschutz gegen COVID-19 sowie ggf. auch mehrstufige Testverfahren von den Zielländern verlangt werden. Bitte wenden Sie sich für weitere Auskünfte an ein örtliches Gesundheitsamt bzw. Tropeninstitut

♦ Eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rückholschutz ist vorgeschrieben

Allgemeine Hinweise

♦ Höhe der Anzahlung: 10% des Reisepreises, Restzahlung bitte 60 Tage vor Reisebeginn. Bei Kreuzfahrten gelten ggf. besondere Zahlungs- und Stornobedingungen, die Sie unter den obigen Programmhinweisen und/oder den Dokumenten zum Download finden. Wir bitten um Beachtung
♦ Sofern bei den Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 60 Tage vor Reisebeginn möglich
♦ Die Reisepreiszahlung ist durch eine Insolvenzversicherung abgesichert


♦ Die Durchführung der Reise erfolgt durch den Veranstalter Auf Kurs! Inselreisen Jürgen Stock. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten

© Auf Kurs! Inselreisen Jürgen Stock 2021

Dokumente
Reiseprogramm (.pdf)
Anmeldeformular (.pdf)
Reisebedingungen des Veranstalters (.pdf)

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Sven-Hedin-Str. 8
22523 Hamburg
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Fax +49 - 40 - 57 12 96 49
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