MV Sea Spirit - Südgeorgien / Foto-Workshop: Tierparadiese der (Sub-) Antarktis – mit der Kamera von den Falkland-Inseln bis nach Südgeorgien und zur Antarktischen Halbinsel

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Unsere einzigartige Route führt Sie von den Falkland-Inseln über Südgeorgien zur Antarktischen Halbinsel und zurück nach Feuerland. Einige der faszinierendsten Tierparadiese der Welt bilden die Höhepunkte dieser Reise, die zusätzlich einen für diese Reise maßgeschneiderten Fotoworkshop beinhaltet. Geführt wird die Reise von Martin Zwick, einem Profi-Fotografen und Experten für die Subantarktis.

Wir "sparen" uns die mehrtägige Schifffahrt von Montevideo und so erwartet uns der erste Höhepunkt der Reise gleich nach Ankunft auf den Falkland-Inseln. Die Rückkehr der Felsenpinguine in ihre Kolonie auf Bleaker Island. Während unseres Aufenthalts auf Falkland werden wir in komfortablen Lodges übernachten und die Kolonien der Felsenpinguine, Eselspinguine und Magellanpinguine besuchen und fotografieren. Natürlich konzentrieren wir uns vor allem auf die Tierarten, die wir bei der späteren Reise nach Südgeorgien und in die Antarktis nicht beobachten werden können. Der  darauffolgende Aufenthalt auf Carcass/West Point Island ist neben Pinguinen und See-Elefanten vor allem den Albatrossen gewidmet, ebenfalls eine Tierart, die auf der späteren Reise meist nur als Schiffsbegleiter beobachtet werden kann.

In Stanley gehen wir dann an Bord der MV Sea Spirit und steuern unser nächstes Ziel Südgeorgien an. Nur die Kombination Falkland mit Südgeorgien erlaubt es, fast alle Arten von Pinguinen, Albatrossen und Robben der Subantarktis zu fotografieren. Südgeorgien im Frühling ist unberührte Wildnis voller Leben, einmalig in der Welt. Pinguinkolonien mit mehr als 50.000 Brutpaaren, Strände voller See-Elefanten oder Antarktischer Seebären und natürlich die Nistplätze der eleganten und sehr seltenen Wanderalbatrosse. Das alles und noch viel mehr inmitten der faszinierenden Landschaft Südgeorgiens mit mächtigen Gletschern, wilden Küsten und alten Walfangstationen.

Last but not least geht es weiter zur Antarktischen Halbinsel, im November ein Abenteuer für sich, da noch viele Gebiete mit Schnee und Eis bedeckt sind. Das Eis des südlichen Ozeans hat jedoch zu schmelzen begonnen, die Antarktische Halbinsel erwacht aus ihrem kalten Winterschlaf und die fast unberührte Wildnis und Schönheit wird wieder sichtbar. Der Frühling bzw. Frühsommer ist eine außergewöhnliche Zeit am Ende der Welt, denn Pinguine und Seevögel kehren in ihre Brutkolonien an Land zurück, und Seelöwen kämpfen um den besten Platz am Strand. Mit den hier zu beobachtenden Adelie- und Kehlstreifenpinguinen können Sie auf dieser Reise voraussichtlich mindestens 6 Pinguinarten beobachten.

Theorie und Praxis der Fotografie werden in einem Workshop vermittelt, der speziell auf fotografische Herausforderungen der subantarktischen Tierwelt eingehen wird. Der Kurs ist deutschsprachig, wird von einem Kenner der Subantarktis geleitet und findet zusätzlich zum regulären Bordangebot statt. Schon auf Falkland werden in Theorie und Praxis die notwendigen Kenntnisse für das Fotografieren der Tierwelt auf unserer Reise vermittelt.

Bitte beachten Sie die Frühbucherpreise bis zum 31.10.2019 sowie die individuell möglichen Verläufe mit den Vor- und Nachprogrammen!

Ihr Lotse zur Reise
» Entdeckung der Tierparadiese der (Sub-) Antarktis mit Komfort
» Falkland-Inseln: Albatros-Kolonien, Magellan-, Esels- und Felsenpinguine
» Südgeorgien: Königspinguine und See-Elefanten soweit das Auge reicht
» Antarktische Halbinsel: Adelie- und Kehlstreifenpinguine, Gletscher und Eisberge
» Foto-Workshop mit Martin Zwick (max. 11 Personen)
» Teilnehmerzahl MV Sea Spirit (max. 114 Personen)


30 Tage
15.10. - 13.11.2020
ab/bis Frankfurt
ab € 15.890,- p.P.

Reiseverlauf

1. - 2. Tag – Hinflug Santiago de Chile: Wir starten in Frankfurt mit unserem LATAM-Flug über Madrid oder Sao Paulo nach Santiago de Chile. Dort beziehen wir unser Hotel und nutzen die Zeit, um uns von dem langen Flug zu erholen und vielleicht ein wenig die Stadt zu erkunden. Dazu folgt eine Einführung in den Reiseverlauf und die ersten Informationen zur Tierwelt der Falkland-Inseln und Südgeorgien.

3. - 6. Tag -
Bleaker Island: Nach einem weiteren Flug mit Stopp in Punta Arenas landen wir am frühen Nachmittag auf dem Mount Pleasant Airport der Falkland-Inseln. Ein Flug mit einer zweimotorigen Islander bringt uns zu unserem ersten Ziel Bleaker Island
. (F)
Bleaker Island ist je zur Hälfte Naturschutzgebiet und ökologisch arbeitende Schaffarm. Weite Teile der Insel sind von Klippen gesäumt, die an vielen Stellen gut zugänglich sind. Neben den o.g. drei Pinguinarten ist die Sandy Bay, einer der schönsten Strände Falklands, eine besondere Attraktion dieser Insel. Aber auch an anderen Tieren herrscht kein Mangel. So gibt es keinen Platz auf unserer Tour, an dem die beiden Kormoranarten der Falkland-Inseln besser beobachtet und fotografiert werden können.
Anfang bzw. Mitte Oktober steht ein besonderes Ereignis an, die Rückkehr der Felsenpinguine und der Südamerikanischen Seelöwen in ihre Kolonien. Die Kolonie der Felsenpinguine ist gut zugänglich und erlaubt das sichere Fotografieren dieser kleinen energischen Vögel bei der Balz. Bei den Seelöwen sondieren ab Mitte Oktober die dominaten Bullen die Lage in und um der im Tussock liegenden Kolonie. Fast alle Tierkolonien auf Bleaker Island sind nahe und sehr gut zugänglich, was es uns erlauben wird, optimales Morgen- oder Abendlicht zu nutzen. (F M A)

6. - 9. Tag – Carcass Island: Ein weiterer Flug bringt uns quer über West-Falkland zu unserem nächsten Ziel: Carcass Island. Die nach einem Schiff, HMS Carcass, benannte Insel ist mit felsigen und teilweise steilen Hügeln sowie sanften Hängen und atemberaubenden Stränden ein lohnendes Ziel für alle Natur- und Tierliebhaber.

Carcass Island ist ein wahres Juwel im Nordwesten der Falklands und ist die lieblichste Insel des gesamten Archipels.
An einem Tag fahren wir mit der MV Seaquest (max. 12 Personen) nach Westpoint Island. Die Fahrzeit beträgt ca. 1 Stunde. Wir halten dabei Ausschau nach Delfinen und Seevögeln. Die große Attraktion von Westpoint Island ist eine Kolonie von Schwarzbrauen-Albatrossen, die wunderschön in einem Meer aus Tussock gelegen ist. Fest angelegte Pfade führen fast auf Armlänge an diese faszinierenden Vögel heran und ermöglichen einen Einblick in das Leben einer Kolonie. Vergesellschaftet mit den Albatrossen leben Felsenpinguine, die das fotografische Angebot an dieser Lokation erweitern. Auf Carcass Island sind Südliche See-Elefanten, Magellan- und Eselspinguine, aber auch die endemischen Falkland Karakaras beheimatet und Ziele weiterer Exkursionen. (F M A)

9. - 11. Tag - Stanley: Der Flug von Carcass Island nach Stanley führt quer über West und East Falkland und gibt einen guten Eindrück über die Weite und die Landschaftsformen der Falkland-Inseln. Nach dem kurzen Transfer erreichen wir den letzten Übernachtungsort auf den Falkland-Inseln im Malvina House Hotel oder ähnlich. Stanley ist die kleine, lebendige Hauptstadt der Falkland-Inseln / Malwinen, die in den Straßenzügen rund um den Hafen von den kleinen, typischen Kolonialhäusern der ersten Siedlergenerationen geprägt ist. Jedes Haus besitzt einen kleinen Garten, der mittlerweile oft mit Sommerblumen bepflanzt ist, in der Vergangenheit jedoch als Gemüsegarten überlebenswichtigen Charakter hatte. Im Zentrum der Stadt befinden sich die Wahrzeichen Christ Church Cathedral und der Whalebone Arch, eine Erinnerung an die Walfangepoche des Südatlantiks. Ein Rundgang durch die kleine Stadt ist eine schöne Abwechslung nach der Zeit auf den abgeschiedenen Outer Islands des Archipels. Je nach dem genauen Zeitplan der MV Sea Spirit werden wir eventuell an einem Tag noch einen Ausflug in die nähere Umgebung machen.

Schließlich gemeinsamer Transfer vom Hotel zur Pier, wo die MV Sea Spirit auf uns wartet. Das Expeditionsteam heißt Sie herzlich Willkommen an Bord! Nach dem Ablegen können wir uns mit der MV Sea Spirit vertraut machen. (F A)

11
. - 13. Tag - Auf See: Von den Falkland-Inseln bewegt sich das Schiff in östlicher Richtung nach Südgeorgien. Auf dem Weg passieren wir die sehr abseits gelegenen und von Vögeln besiedelten Shag Rocks. Sie überqueren die antarktische Konvergenzzone und befinden sich offiziell in den Gewässern der Antarktis. Vorträge, Workshops und praktische Vorbereitungen für die Anlandungen in der Antarktis, wie das Säubern der Kleidung, um keine Pflanzensamen in das sensible Ökosystem einzuführen, bestimmen den Tagesablauf und bereiten Sie optimal auf Südgeorgien vor.
Diese Strecke über den Südatlantik verfügt über eine erstaunlich reiche Tierwelt. Wir werden viele Seevögel einschließlich der Wanderalbatrosse beobachten, und auch Riesensturmvögel und Sturmschwalben sind fast ständige Begleiter auf unserem Weg nach Südgeorgien. Im Foto-Workshop beschäftigen Sie sich nun u.a. mit dem Fotografieren vom Schiff und vom Zodiac aus und unternehmen praktische Übungen an Deck zur Fotografie fliegender Vögel. Besuchen Sie aber auch die Brücke und erfahren Sie mehr über Technik und Einsatz eines modernen Expeditionsschiffs.
Im Laufe der beiden Tage werden Sie an Bord vom deutsch- und englischsprachigen Expertenteam zudem mit einer Reihe von Vorträgen über die Umwelt, Tierwelt und Geschichte von verschiedenen Standorten informiert, die wir hoffen in den kommenden Tagen besuchen zu können. Die Forschungsgeschichte insbesondere von Shackleton ist ein Schwerpunkt unserer Reise und Martin Zwick hilft gerne, falls Sie einmal einen Begriff bei den Vorträgen nicht verstanden haben. (F M A)

Falkland-Inseln_Rockhopper_©_Martin_Zwick_Naturfoto Schwarzbrauenalbatros_Falkland_Inseln_2017_©_Martin_Zwick_Naturfoto Sea_Lion_Falkland_Inseln_2017_©_Martin_Zwick_Naturfoto

 

 

 

14. - 18. Tag: Südgeorgien - ein unvergesslicher Ort: Südgeorgien ist einzigartig: eine atemberaubende Landschaft, die einen verstummen lässt, kombiniert mit einem Paradies für Tiere unzähliger Arten. Man nimmt an, dass sich in der Brutsaison ungefähr 100 Millionen Seevögel wie der Albatros, Pinguine, Sturmtaucher und Seeschwalben auf der Insel aufhalten. An Stränden wie bei Salisbury Plain und St. Andrews Bay leben dicht gedrängt über 100.000 Seeelefanten und Millionen von Pelzrobben neben unzähligen Königspinguinpaaren. Interessant ist, dass ein Programm zur Ausrottung der von den Walfängern eingeführten Ratten Erfolg zeigt, und sich der Bestand der Bodenbrüter erholt und langsam zu ihrem früheren Zustand zurückkehrt.
In den Gewässern um Südgeorgien sind heute auch wieder mehr und mehr Wale heimisch. In der historischen Walfangstation Grytviken ist das Haus des Stations Managers in ein exzellentes Museum umgebaut worden, das vom South Georgia Heritage Trust betrieben wird. In Grytviken können Sie auch die die letzte Ruhestätte des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton besuchen.
Die wahre Expeditionskreuzfahrt zeigt sich in Südgeorgien! Die Route hängt stark vom Wetter und vor allem den Windverhältnissen dieser entlegenen Region ab. Ihr erfahrener Kapitän und der Expeditionsleiter legen vor Ort täglich neu die Route und Anlandungen fest und planen nach den örtlichen Konditionen, um das beste Expeditionserlebnis bieten zu können. Es wird jede Gelegenheit genutzt, Ihnen diese außergewöhnliche Region näher zu bringen! Wenn es die Bedingungen zulassen, bieten wir auch Wanderungen wie zum Beispiel einen Teil der Shackleton-Route an.
Die Tage in Südgeorgien sind prall gefüllt mit Anlandungen und Aktivitäten, Vorträgen und großem Staunen. In Südgeorgien weiß man nie, wo man hinsehen soll, denn überall gibt es etwas zu entdecken.

Mögliche Anlandepunkte sind:
Salisbury Plain: Salisbury Plain ist oft die “Serengeti des Südens” genannt worden. Diesen Titel hat sich der von riesigen Gletschern eingeschlossene, breite Strand mit seinem aufregenden Angebot an Tieren auch verdient. Zehntausende von Königspinguinen nisten hier in der Nähe der Tussockgrasshügel. Hunderte von ihnen watscheln am Strand entlang und lassen sich auch durch die vielen See-Elefanten und Pelzrobben, die hier ebenfalls zu Hause sind nicht einschüchtern. Auch Eselspinguine lassen sich gelegentlich blicken.
Fortuna Bay / Stromness: Hier haben wir eventuell die Möglichkeit den historischen Spuren der britischen Polarlegende Sir Ernest Shackleton auf einer Wanderung nach Stromness Bay zu folgen. Dort und in Grytviken sehen wir verlassene, zerfallene und denkmalgeschützte Walfangstationen (Zugang ist untersagt), die heute nur noch von Robben, See-Elefanten und Pinguinen bewohnt werden.
Gold Harbour: Gold Harbour wird so genannt, weil die Strahlen der Sonne die Felsen mit ihrem gelben Licht am Morgen und am Abend goldig schimmern lassen, ein besonderer Ort, auch wegen der zahlreichen Wildtiere wie See-Elefanten und massiven Kolonien der bunten Königspinguine.
Cooper Bay: Die zerklüfteten Buchten und Fjorde um Cooper Bay gehören zu den Highlights in Südgeorgien. Vulkangestein in bizarren Formen lädt zu aufregenden Zodiacfahrten ein, auf denen die Tierwelt diesmal vom Wasser aus beobachtet werden kann. Pelzrobben und See-Elefanten halten sich hier gern auf.
Drygalski Fjord: Im äußersten Südwesten Südgeorgiens schneidet der Drygalski Fjord tief in die Insel ein. Obwohl seine Gletscher in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen sind, gehören sie noch immer zu den faszinierendsten der Küste. Dies gilt insbesondere für die extrem zerklüfteten Gletscher.

Royal Bay: Eine Anlandung im geschichtsträchtigen Moltke Harbour oder eine Zodiacfahrt nach Willpoint sind hier eventuell möglich.
St. Andrews Bay: Der Besuch der St. Andrews Bay besticht durch die größte Königspinguinkolonie Südgeorgiens: Die Brutkolonie über 100.000 Paaren ist ein unglaublicher Anblick.
Grytviken: Einst war Grytviken eine quirlige Walfangstation. Heute erzählen aus dieser Zeit nur noch die Überreste einiger Gebäude und ein liebevoll eingerichtetes Museum, sowie die wieder vollständig hergerichtete, kleine, norwegische Kirche hinter dem alten Fußballplatz. Ein Pilgergang zum nahegelegenen Friedhof ist ein absolutes “Muss” für die Anhänger des Polarreisenden Shackleton, der hier seine letzte Ruhestätte fand.
Prion Island: Sicher einer der Höhepunkte dieser Seereise ist die Anlandung von Prion Island, wo wir Wanderalbatrosse an Ihren Nestern mit halbwüchsigen Kücken aus der Nähe beobachten können (die Insel ist in der Zeit vom 20. November bis 07. Januar für Besucher nicht zugänglich). Über eine Holztreppe und Stege gelangen wir in das Brutgebiet der streng geschützten Vögel. Von bequemen Aussichtsplattformen hoffen wir, einige der riesigen Vögel beobachten zu können.
Sicherlich werden Sie nicht nur viele Fotos von Südgeorgien mit nach Hause nehmen, sondern auch unvergessliche Erinnerungen. (F M A)

19. - 20. Tag - Südpolarmeer: Nach einer unvergesslichen Zeit in Südgeorgien fährt die Sea Spirit nun in südwestlicher Richtung zur Antarktischen Halbinsel. Seevögel wie der Wanderalbatros begleiten das Schiff und es lohnt sich immer, nach ihnen und anderen Seevögeln Ausschau zu halten. Schwerpunkt im Foto-Workshop sind nun die Workflows zum Sortieren, Bearbeiten und Archivieren der Bilder. (F M A)

Suedgeorgien_Koenigspinguin_©_Martin_Zwick_Naturfoto MV_Sea_Spirit_Poseidon_Expeditions Suedgeorgien_Robben_©_Martin_Zwick_Naturfoto



21. - 25. Tag - Süd-Shetland-Inseln - Antarktische Halbinsel: In der Region der Antarktischen Halbinsel findet man eine der schönsten Landschaften der Welt. Geschützte Buchten und enge Kanäle werden von hohen und schneebedeckten Bergen eingeschlossen und von Gletschern umrandet. Eisberge in jeder Form und Größe treiben um die Sea Spirit, die sich sicher einen Weg durch das eisige Paradies sucht. Das kalte Wasser bietet einen idealen Lebensgrund für Krill, Wale und viele Robbenarten. Pinguine bevölkern große Kolonien und können auch im Meer oder auf Eisschollen beobachtet werden – es sind flinke und putzige Schwimmer. Aber auch einige Forschungsstationen bieten die Möglichkeit eines Besuches an und man erhält einen kleinen Eindruck vom Leben der Forscher im Eis.
Die Süd-Shetland-Inseln sind die nördlichste Inselgruppe der Antarktis. Diese schöne Inselkette bietet Anlandeplätze mit hoher Artenvielfalt und von historischer Bedeutung. Unter anderem liegt hier die Elefanteninsel, wo die Männer der Endurance Expedition von Shackleton viele Monate verbrachten und auf Rettung warteten. Wenn möglich, besuchen wir auch die Deception Insel. In diesen aktiven Vulkan kann das Schiff durch eine kleine Öffnung in der Kaldera-Wand in den gefluteten Innenbereich fahren, in dem sich auch eine verlassene Walfangstation befindet.
Weiter südlich an der Antarktischen Halbinsel befindet sich interessante, oft windgeschützte und tierreiche Buchten und unvergessliche Landschaft. Wenn es die Eis- und Wetterbedingungen zulassen, hoffen wir auf einen Tag im Bereich der Antarktischen Halbinsel mit einer Anlandung auf dem Kontinent.



Auch in der Antarktis – und besonders hier – hängt die Route hängt stark vom Wetter und von den Eiskonditionen ab. Die Route wird vor Ort festgelegt und den täglichen Konditionen angepasst. Jede Gelegenheit wird optimal genutzt, um diese fantastische Region zu erleben, sei es bei Anlandungen oder bei Ausflügen mit den stabilen Zodiacs. (F M A)

26. - 27. Tag – Auf See - Drakepassage: Nach einer faszinierenden Zeit in der Antarktis überquert die Sea Spirit nun die Drakepassage. Halten Sie weiterhin Ausschau nach Walen und Seevögeln und geniessen Sie die Vorträge und Workshops an Bord. Zum Schluss fährt die Sea Spirit in den berühmten Beaglekanal ein, der zwischen Argentinien und Chile liegt. Beim finalen Foto-Workshop von Martin Zwick werden die frischen Erlebnisse abschließend vertieft. (F M A)

28. Tag – Ushuaia - Ausschiffung: Am frühen Morgen ist Ushuaia erreicht. Nach dem Frühstück ist es Zeit, in der südlichsten Stadt der Welt von den restlichen Passagieren und dem Expeditionsteam Abschied zu nehmen. Ein Gruppentransfer bringt Sie je nach Abflugszeit entweder in die Stadt oder gleich zum Flughafen zum Flug nach Buenos Aires. Transfer und Übernachtung im Hotel in Buenos Aires. Optional Tango-Show mit Abendessen. (F)

29. Tag - Buenos Aires - Rückflug: Vormittags haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung, am Nachmittag folgt dann der Transfer zum internationalen Flughafen und der Abflug nach Europa. (F)



30. Tag - Ankunft in Frankfurt:
Voraussichtlich am Nachmittag kommen wir in Frankfurt an.

Hinweise für die Teilnahme am Foto Workshop:
Das Fotografieren der einmaligen Tierwelt steht im Fokus des Workshops. Der Workshop hat das Ziel das individuelle Niveau der Teilnehmer zu verbessern. Dabei steht das praktische Arbeiten mit den Tieren im Vordergrund. Die eigene Kamera sollte von den Teilnehmern beherrscht werden, Expertenwissen, jahrelange Erfahrung in der Tierfotografie oder eine extrem teure und umfangreiche Ausrüstung ist nicht notwendig. Weitere Informationen finden Sie hier bei Martin Zwick.

Hinweis zum Reiseverlauf: Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren. Der Expeditionsleiter entscheidet gemäß der Verhältnisse vor Ort und wird auch ad hoc auf aktuelle Gegebenheiten und Tierbeobachtung reagieren und den Fahrplan anpassen. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Alle Anlandungen sind vom Wetter, Verfügbarkeit von Anlandezeiten, örtlichen Landebestimmungen und Umweltschutzauflagen der IAATO abhängig. Der Fahrplan und Anlandezeiten werden über ein System der IAATO vor dem Beginn der Saison festgelegt. Der endgültige Fahrplan wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt und nach dem sicheren Ermessen des Kapitäns und den Eigenschaften des Schiffes umgesetzt.


Antarktis_Pinguine_©_Anthony_Smith_Poseidon_Expeditions Antarktis_Kehlstreifenpinguin_©_Tavish_Campbell_Poseidon_Expeditions Antarktis_Kajak_©_Holger_Leue_Poseidon_Expeditions



Frühbucherpreise p.P. bis 31.10.19
bei 10-11 Personen
in TRIPLE CLASSIC    € 15.890,-
in TWIN MAINDECK    € 19.340,-
in DOUBLE CLASSIC   € 20.190,-
in DOUBLE SUPERIOR € 19.640,-

bei 8-9 Personen
in TRIPLE CLASSIC    € 17.340,-
in TWIN MAINDECK    € 20.790,-
in DOUBLE CLASSIC   € 21.640,-
in DOUBLE SUPERIOR € 21.090,-

bei 6-7 Personen
in TRIPLE CLASSIC    € 17.990,-

in TWIN MAINDECK    € 21.440,-
in DOUBLE CLASSIC   € 22.290,-
in DOUBLE SUPERIOR € 21.740,-

Höherwertige Kabinenkategorien und Einzelkabinenzuschläge auf Anfrage

Leistungen

♦ Internationale Flüge Frankfurt - Madrid oder Sao Paulo - Santiago de Chile - Punta Arenas - Mount Pleasant und zurück Ushuaia - Buenos Aires - Frankfurt in der Economyclass voraussichtlich mit Lufthansa oder Latam sowie Aerolineas Argentinas
Nationale Flüge mit FIGAS (Mount Pleasant - Bleaker - Carcass - Stanley (max. 20kg Gepäck inkl. Handgepäck p.P., Übergepäck ist möglich, muss angemeldet werden und kostet ca. GBP 1,50 pro Kg pro Flug / Strecke)
♦ Alle Übernachtungen wie angegeben in Mittelklassehotels und Lodges
♦ Frühstück in Santiago, Stanley und Buenos Aires. Vollpension auf Bleaker und Carcass
♦ Alle Tranfers und Exkursionen auf den Falklands wie beschrieben

♦ Gruppen-Transfers vom / zum Flughafen / Schiff / Hotel
♦ Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinen-Kategorie
♦ Alle geplanten Landgänge / Ausflüge / Zodiacfahrten laut Programm
Deutschsprachiger Naturfotograf / -guide und Foto-Workshop
♦ Führung während der Kreuzfahrt vom erfahrenen Expeditions- und Lektorenteam (deutsch- und englischsprachig)
♦ Alle Mahlzeiten an Bord während der gesamten Schiffsreise, Wasser-, Tee- und Kaffeestation 24 Stunden pro Tag
♦ Expedition Parka und ein Paar Gummistiefel (leihweise) für die Anlandungen



♦ Alle Hafengebühren
♦ Vorab-Materialien
♦ Digitales Voyage Log

Nicht enthalten

Flughafen- sowie Ausreisegebühren und -steuern
♦ Getränke & weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung
Übergepäck auf den FIGAS-Flügen (ca. GBP 1,50 pro Kg pro Flug / Strecke)
♦ Pers. Ausgaben & Trinkgelder
♦ Fakultative / optionale Ausflüge
♦ Gebühren für Visa / Touristenkarte
♦ Visa- und Einreisegebühren
♦ Versicherungen
♦ Rail & Fly (Preis auf Anfrage)
♦ Einzelzimmer bzw. -kabine auf Anfrage (nur begrenzt verfügbar)

♦ Wäscheservice und Kommunikationskosten
♦ Krankenversicherung mit Notfall-Rücktransport (erforderlich)

Individuelle Verläufe sowie Vor- und Nachprogramme
Fly & Cruise only: Für Gäste mit weniger Zeit bieten wir die Reise auch ohne den Aufenthalt auf den Falkland-Inseln (Hinflug und 10. - 30. Tag) an. Der individuelle Hinflug müsste dann am 22.10.20 starten und die Ankunft auf den Falkland-Inseln und das Treffen mit der Gruppe wäre am 24.10.20 (10. Tag). Preis p.P. auf Anfrage.
Falkland kompakt: Hier besuchen Sie kurz und knackig die Falkland-Inseln im Frühling. Am 11. Tag (25.10.20) trennen Sie sich von der Gruppe und besuchen zunächst die Königspinguinkolonie bei Volunteer Point auf einem Tagesausflug. Dann stehen individuelle Verlängerungen z.B. auf Sea Lion Island und Pebble Island auf dem Programm, bevor es über Stanley und Santiago de Chile bzw. Sao Paulo zurück nach Europa geht. Das Detailprogramm und die Preise p.P. erhalten Sie auf Anfrage.
Auch ein individuelles Vorprogramm z.B. auf Sea Lion Island ist als Option möglich, sofern der neue LATAM-Flug ab / bis Sao Paulo Realität wird.



Preis- & Programmhinweise

♦ Preise ab 01.10.2020 unter Vorbehalt.
♦ Reservierung und Zahlungen: Für die Reservierung ist eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises pro Person erforderlich. Die Restzahlung hat bis 60 Tage vor Abfahrt zu erfolgen.
♦ Stornierungen: In der Regel belaufen sich die Rücktrittskosten, die Auf Kurs! Inselreisen bzw. Poseidon Expeditions für ihre Reise fordern muss –
jeweils pro Person – auf:
bis zum 120. Tag vor Reisebeginn: 10 %
vom 119. bis 91. Tag vor Reisebeginn: 20 %
vom 90. bis 30. Tag vor Reisebeginn: 50 %
vom 29. bis 8. Tag vor Reisebeginn: 85 %
ab 7. Tag bis zum Tag der Anreise / bei Nichterscheinen: 95 %

♦ Kerosinzuschläge vorbehalten.
♦ Alle Reisegäste müssen über eine persönliche Auslandsreise-Krankenversicherung inklusive Rücktransport verfügen
♦ Alle Passagiere müssen spätestens 91 Tage vor der Abreise die zur Verfügung gestellten medizinischen / persönlichen Formulare sowie einen Beförderungsvertrag der Reederei ausfüllen
♦ Reiseverlauf: Die Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren. Der Expeditionsleiter entscheidet gemäß der Verhältnisse vor Ort und wird auch ad hoc auf aktuelle Gegebenheiten und Tierbeobachtung reagieren und den Fahrplan anpassen. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Alle Anlandungen sind vom Wetter, Verfügbarkeit von Anlandezeiten, örtlichen Landebestimmungen und Umweltschutzauflagen der IAATO abhängig. Der Fahrplan und Anlandezeiten werden über ein System der IAATO vor dem Beginn der Saison festgelegt. Der endgültige Fahrplan wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt und nach dem sicheren Ermessen des Kapitäns und den Eigenschaften des Schiffes umgesetzt.
♦ Ausführliche Informationen finden Sie in den Download-Infos bzw. Detailprogrammen.
♦ Max. 114 Personen an Bord bzw. Foto Workshop auf Falkland / an Bord mit Martin Zwick max. 11 Personen.
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen.

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Hinweise zum Reiseziel
Falkland-Inseln:
Die Inseln haben ein sehr gemäßigtes ozeanisches Klima. Die Wintertemperaturen reichen von 1° C bis 10° C mit sehr wenig Schnee. Die Sommer sind in der Regel windig, was die Temperaturen absenken kann, und die 8° C bis 20° C reichen können. Der Niederschlag beträgt 650 mm, wobei die Sommer eher trocken sind. Die Falkland-Inseln sind einer der besten Orte der Welt, um Wildtiere zu beobachten. Mit wenigen Ausnahmen gibt es keine Grenzen zwischen Besuchern und Wildtieren, und an den meisten Tagen bzw. Orten ist es unwahrscheinlich, dass Sie Ihren Beobachtungsort für Wildtiere mit vielen anderen Menschen teilen müssen. Auf Bleaker bzw. Sea Lion Island kommen die Rockhopper- bzw. Felsenpinguin-Männchen Anfang Oktober zurück, Weibchen kehren 7-10 Tage später zurück, und die Eiablage beginnt Ende Oktober. Gentoo- bzw. Eselspinguine können das ganze Jahr über auf den Falkland-Inseln gesehen werden. Die Zucht beginnt Ende September und die Eiablage Mitte Oktober. Magellanpinguine kehren Anfang September in den Südosten der Falkland-Inseln zurück, und die Eiablage beginnt Anfang Oktober. Auf Sea Lion bzw. Carcass Island kommen die See-Elefanten im September zurück. Ungefähr die dritte Oktoberwoche ist der Höhepunkt der See-Elefanten-Brutzeit, und die Revierkämpfe zwischen den Bullen gehen munter weiter.
Südgeorgien liegt in der Subantarktis südlich der Antarktischen Konvergenz auf ca. 54° Süd. Das Klima ist feucht-kalt, aber viel besser als gemeinhin angenommen. Die hohen Berge und die vorherrschenden westlichen Winde erzeugen oft Lee- und Föhneffekte, von denen wir profitieren. Bei den Überfahrten werden wir uns in einer Zone mit häufigen Stürmen befinden, wer zur Seekrankheit neigt sollte dies berücksichtigen. Die Ankerplätze auf der Ostseite sind sehr geschützt und von Stürmen oder Seegang kaum betroffen. An vielen Stellen der Insel wird noch Schnee vom Winter liegen, die Temperaturen liegen fast immer zwischen 5 und 10° C plus. Es wird regnen oder schneien, häufiger jedoch werden wir sonniges oder wolkiges Wetter bekommen. Echte Stürme sind an der geschützten Ostseite eher selten.
Die Hauptinsel ist rund 160 Kilometer lang und bis zu 30 Kilometer breit. An der Ostküste der Insel befindet sich mit Grytviken der ehemalige Hauptort von Südgeorgien. Die gebirgige, zerklüftete und zumeist von Eis bedeckte Landschaft macht den Großteil der Hauptinsel und der anderen zum Gebiet zählenden Inseln schlecht bewohnbar. Elf Berge Südgeorgiens sind über 2000 m hoch; als höchste Erhebung gilt der Mount Paget mit 2934 m. Die Walfangstationen sind der Kontrapunkt zur wilden Natur von Südgeorgien. Diese Relikte einer vergangen Zeit strahlen eine seltsame Faszination aus. Der Zutritt zu den meisten Stationen ist aus Sicherheitsgründen verboten, der Zahn der Zeit nagt gewaltig an den Gebäuden und Industrieanlagen. Mit ziemlicher Sicherheit kann Grytviken betreten werden, da es von giftigem Asbest befreit und bautechnisch abgesichert wurde. In Grytviken gibt es zudem ein Museum, das speziell die Epoche des Walfangs und dem Leben der Arbeiter in den Walfangstationen gewidmet ist. Sehr empfehlenswert! Hier liegt auch das Grab von Sir Ernest Shackleton, auf dessen Spuren wir uns immer wieder bewegen. Das Wetter kann immer Einfluß auf die Reise haben, die endgültigen Landeplätze werden erst direkt bei Südgeorgien kurzfristig entschieden.

Antarktische Halbinsel: Früh in der Saison im November, also der Übergangszeit vom antarktischen Frühling zum Sommer, sieht man noch relativ viel Eis und Schnee, was der Landschaft einen besonderen Reiz verleiht, was aber bei intensiver Eisbedeckung für den Reiseverlauf natürlich auch hinderlich sein kann. Somit ist der November wohl die abenteuerlichste, aber auch aufgrund der Wildheit auch eine der beeindruckendsten Jahreszeiten. Die Pinguine kommen in die Kolonien zurück und beginnen mit dem Nestbau. Der November ist natürlich auch eine fantastische Zeit für Fotos, denn der Frühsommer bringt beeindruckende Sonnenuntergänge und Wolkenspiele mit sich.



Die unendliche Vielfalt von Weiß- und Blautönen kommt dann mitunter noch besser zur Geltung als zur Hochsaison im Januar. Auch die Temperaturen im November sind nicht mehr zu niedrig, tagsüber werden schon wieder Plusgrade erreicht. Je später der Zeitpunkt, desto voller und manchmal auch unansehnlicher werden die Anlegestellen.

Hinweis zum Reiseverlauf
Eine Reise in die Polargegenden kann immer unberechenbar sein, die regelmäßig Variationen in unseren Routen erfordert. Alle Anlandeplätze können nur besucht werden, wenn die vorherrschenden Wetter- und Eisbedingungen es zulassen. Die oben genannte Beschreibung sollte als beispielhaft gelesen werden, die sich jederzeit ändern kann. Der Schiffskapitän wird in Verbindung mit dem Expeditionsleiter laufend den Routenplan entsprechend der jeweiligen Wetter- und insbesondere der Eisbedingungen anpassen, um Anlandeplätze auszuwählen und die Begegnungen mit Wildtieren zu maximieren. Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung voller Erkundungstouren durch diese Gewässer haben wir eine große Anzahl von hervorragenden Landeplätze und Tierbeobachtungsmöglichkeiten zur Auswahl, auch wenn das Wetter nicht ideal ist oder wenn schwere Eisbedingungen die ursprünglich geplante Route blockieren. Flexibilität ist eine unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an unseren Expeditionskreuzfahrten.


Hinweise für die Teilnahme am Foto Workshop
Das Fotografieren der einmaligen Tierwelt der (Sub-) Antarktis steht im Fokus des Workshops. Der Workshop hat das Ziel das individuelle Niveau der Teilnehmer zu verbessern. Die Teilnehmer werden schon auf dem Hinweg intensiv auf das Fotoziel (Sub-) Antarktis mit ihrer speziellen Tierwelt und Landschaft vorbereitet, um an den Lokationen das vermittelte Wissen bereits umsetzen zu können. Für die Teilnahme am Fotoworkshop ist Expertenwissen, jahrelange Erfahrung in der Tierfotografie oder eine extrem teure und umfangreiche Ausrüstung nicht notwendig. Der Umgang mit der/den eigenen Kamera(s) sollte jedoch beherrscht werden.
Ein Schwerpunkt der Fotoreise ist die Schulung zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich der Bildgestaltung in der Tier- und Landschaftsfotografie. Kompositionselemente und Gestaltungsrichtlinien werden an Beispielen aus der klassischen Malerei und der Fotografie subpolarer Regionen erläutert und die Umsetzung vor Ort diskutiert und geübt. Technische Themen, Tipps und Tricks zum Fotografieren vom Zodiac oder in Kolonien runden die Inhalte ab.
Auf den Falklands und während der Überfahrten können wir täglich für einige Stunden exklusiv einen Raum unseres Schiffes / Unterkunft nutzen. Auf Südgeorgien und Falkland sowie in der Antarktis wird der Schwerpunkt natürlich auf dem praktischen Fotografieren liegen. Auf der Überfahrt von den Falklands nach Südgeorgien und in die Antarktis steht Bildgestaltung und Aufnahmetechnik im Vordergrund. Auf der Rückfahrt nach Ushuaia widmen wir uns dann vorwiegend den Workflows rund um die Bildbearbeitung und Archivierung.
Im Gegensatz zu anderen Lokationen ist der Einsatz von extrem langen Brennweiten nicht notwendig. Meistens können wir uns im Rahmen der Regeln der Expeditionskreuzfahrt frei an (nicht in) den Kolonien bewegen. Pinguine und See-Elefanten haben wie die meisten Tiere in der Antarktis, auf Südgeorgien und Falkland keine große Fluchtdistanz, oft werden Pinguine aus Neugierde sich uns von alleine nähern. 300-400mm Telebrennweite (Vollformatsensor) ist ausreichend, um gut fotografieren zu können. Flexibilität ist Trumpf, vom Zodiac aus oder in den Kolonien sind langbrennweitige Zoomobjektive von Vorteil. Der Einsatz eines Statives ist nicht zwingend notwendig und wird nur in speziellen Situationen empfohlen. Wegen der geringen Fluchtdistanz und beim Fotografieren der Kolonien sind auch Weitwinkelbrennweiten bis 24mm (Vollformatsensor) sinnvoll. Für die Landschaftsfotografie brauchen wir zusätzlich Graufilter und Polfilter.



Bei der Ausrüstung sollte immer daran gedacht werden, daß wir oft nur per Zodiac an Land gehen werden. Die Ausrüstung muß "gut tragbar" sein, auch beim Aus- und Einsteigen am Strand. Eine gute Fototasche, die Spritzwasser verträgt, ist notwendig. An Land kann die Tasche oft nicht abgesetzt werden, die Kolonien sind schlammig und oft verkotet und auch die beste Profikamera in der besten Kameratasche wird von einem liebestollen See-Elefanten ganz einfach "platt" gemacht, wenn sie denn am Boden liegt.
Wer die Kursinhalte insbesondere bei der Bildbearbeitung am eigenen Laptop verfolgen und üben will, benötigt einen Laptop mit Adobe Lightroom (aktuelle Version ist zwingend!). Je nach Fotostil ist Speicherplatz für 10.000 bis 50.000 Bilder vorzuhalten. Bilder während der Tour zu löschen ist unrealistisch und wird aus verschiedenen Gründen nicht empfohlen. Der Kursleiter bespricht vor der Reise mit jedem Teilnehmer die Ausrüstung und beantwortet Fragen zur Reise und zum Workshop.

Dokumente
Reiseprogramm (.pdf)

Schiffinfos MV Sea Spirit (.pdf)
Optionale Aktivitäten (.pdf)
Anmeldeformular (.pdf)
Reisebedingungen der Reederei (.pdf)
Reisebedingungen des Veranstalters (.pdf)

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Einreise & Gesundheit
♦ Zur Einreise benötigen Reisende deutscher Staatsangehörigkeit z.Zt. den Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. Bei Flügen über die USA ist ein maschinenlesbarer Reisepass und eine ESTA-Registrierung erforderlich
♦ Es sind z.Zt. keine Impfungen vorgeschrieben, bitte wenden Sie sich für weitere Auskünfte an ein örtliches Tropeninstitut

Allgemeine Hinweise

♦ Höhe der Anzahlung: 10% des Reisepreises, Restzahlung bitte 30 Tage vor Reisebeginn. Bei Kreuzfahrten gelten ggf. besondere Zahlungs- und Stornobedingungen, die Sie unter den obigen Programmhinweisen und/oder den Dokumenten zum Download finden. Wir bitten um Beachtung
♦ Sofern bei den Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn möglich
♦ Die Reisepreiszahlung ist durch eine Insolvenzversicherung abgesichert
♦ Die Durchführung der Reise erfolgt durch den Veranstalter Auf Kurs! Inselreisen Jürgen Stock. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten
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